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| Hafenfest für die restaurierte Melpomene |
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Stöckte. Eisiger Winter und glühend heiße Sommertage bleiben in Erinnerung. Wie vor 100 Jahren fertigten bis zu sechs junge Menschen das neue Rigg, die Masten und Verstagungen des Elbseglers Melpomene im Stöckter Hafen unter freiem Himmel. Seit Oktober letzten Jahres sägten, hobelten, takelten und schweißten sie unermüdlich unter Anleitung von Bootsbaumeister Bernd Thal und dem angehenden Bootsbauer Nakkula Plantener, sozialpädagogisch begleitet von den Quäker-Häusern mit Bodo Heinsch und Stephan Zugck. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und es wird gefeiert: Am Sonnabend, 15. August, richtet Stöckte ein Hafenfest für den Elbsegler aus. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Flohmarkt. Standanmeldungen dafür nehmen Gabis Imbiss direkt im Hafen oder Heidemarie Reinhold unter (04171)61657 oder unter heidemarie.reinhold@freenet.de entgegen. Es werden nur private Verkäufer zugelassen. Ab 13 Uhr wird die restaurierte Melpomene gefeiert – mit einem bunten Programm, Budenzauber und Besinnlichem, mit historischem Handwerk und modernem Graffiti, mit kulinarischen Leckereien und kühlen Getränken, mit Kaffee und Kuchen. Um 15.30 Uhr tauft Bürgermeisterin Angelika Bode das Schiff auf den ursprünglichen Baunamen Melpomene zurück. Der historische Frachtensegler der Elbe wird sich dazu mit neuen Masten zeigen. Uwe Hillebrecht, Geschäftsführer der Quäker-Häuser: „Unsere Freude ist doppelt. Wir haben ein erstes großes Ziel erreicht, das Schiff kann wieder segeln und wir haben sehr viel Unterstützung erfahren, ohne die dieses Ziel nicht realisierbar gewesen wäre. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Freunde dieses Projekt zwischenzeitlich gefunden hat.“ Die Melpomene ist eines der letzten erhaltenen Zeugnisse der regionalen Schiffsbaukunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit ihrem „Plattgattheck“ dokumentiert sie den Übergang von Holz auf Eisen im Schiffbau. |
| Bardowicker Strand: Das Wasser ist sauber |
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Bardowick. „Die Wasserqualität am Bardowicker Strand ist bombastisch.“ Bardowicks Samtgemeindebürgermeister Günter Dubber stellt sich energisch allen Gerüchten entgegen, die zurzeit die Runde durch den Flecken machen. Es geht um das angeblich bedenkliche Wasser im Freibad „Bardowicker Strand“. Im August 2004 war das Bad mit einer neuartigen vollbiologischen Wasserfilterung in Betrieb gegangen. Seitdem ist der Einsatz von Chlor und sonstigen Chemikalien zur Aufbereitung des kühlen Nasses überflüssig. Die Samtgemeinde investierte damals, um ein Bad zu schaffen, das so in Deutschland nur zweimal realisiert wurde. Mit einer digital überwachten und steuerbaren Filterung, die automatisch in Gang gesetzt wird, sobald Trübung und Wassertemperatur das erfordern, wird das Wasser aus dem Becken in die Filteranlage gepumpt, dort in einer Schilf- und Kiesfläche verdüst und mit Hilfe von Bakterien gereinigt, anschließend zur Beruhigung in einem Teich gesammelt und von dort wieder in das Schwimmbecken gepumpt. „In den sechs Jahren, in denen das Bad nun in Betrieb ist, sind wir nicht einmal in die Nähe irgendwelcher Grenzwerte gekommen“, so Dubber. Die Wasserqualität werde lückenlos überprüft, das Gesundheitsamt sei alle zwei Wochen zu Gast, um die Werte zu checken. „Das ist doppelt so oft wie in vielen anderen Bädern“, weiß Verwaltungsmitarbeiterin Petra Gebert. Als in der vergangenen Woche plötzlich die Besucher ausblieben, sich die Anrufe von besorgten Eltern im Rathaus häuften, die nach der Wasserqualität fragten und das Personal des Freibades angesprochen wurde, ob das Bad tatsächlich geschlossen worden sei, fiel man in der Verwaltung aus allen Wolken. Grund für den Besucherschwund: In Bardowick machten üble Gerüchte über mangelnde Wasserqualität die Runde. Selbst die schwere Erkrankung und der Tod eines Jugendlichen wurde mit dem Bad in Verbindung gebracht. „So tragisch der Fall ist, er hat definitiv nichts mit dem Freibad zu tun. Eine Ansteckung über das Wasser wäre überhaupt nicht möglich gewesen“, ist Dubber sauer auf die Zeitgenossen, die lautstark solche Gerüchte in Umlauf brachten, bei den Angehörigen des Jugendlichen für zusätzliche Unruhe sorgen und dafür verantwortlich sind, dass sich viele Bardowicker nicht mehr ins Wasser trauten. „Wer möchte, kann alle gemessenen Werte gern in der Verwaltung einsehen und sich selbst überzeugen, dass an den Gerüchten nichts dran ist.“ So Petra Gebert und Günter Dubber, die alle Messdaten zur Verfügung halten. Man habe schon beim Bau der Anlage berücksichtigt, dass auch bei Hitzeperioden von mehreren Wochen und bis zu 2000 Besuchern pro Tag wie in den vergangenen Wochen die Wasserqualität immer gewährleistet bleibe, so der Samtgemeindebürgermeister. Daher habe man volles Verständnis, wenn Auskünfte über die gemessenen Werte gewünscht würden. „Die aktuell tobende Gerüchteküche allerdings ist fast geschäftsschädigend.“ |
| Eine Hilfe mit Echo |
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Ashausen. Der Pensionär Uwe Schmidt aus Ashausen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Grundschule auf den Philippinen finanziell zu unterstützen, die unweit seines zweiten Wohnsitzes gelegen ist. Die Zustände, die er und seine philippinische Frau Juanita bei einem Besuch der Schule im Jahre 2007 vorfanden, „waren schlicht erbärmlich“, und so gründete Schmidt den Verein Phil Help (der WA berichtete mehrfach). Er warb um Mitglieder und um Spenden, um die Not vor Ort etwas zu lindern. Doch noch ist längst nicht alles getan, die Situation an der Elementary School of Buga (Igbaras) zu verbessern. Schmidt berichtete dem WA über die letzten Aktivitäten des Vereins. In den letzten zweieinhalb Jahren konnten nicht unerhebliche Beträge zusammen gesammelt werden. Als Maßnahme stand im Vordergrund die Anschaffung neuer Stühle und Tische, von Schreibheften, Lehrbüchern, Materialien für den Physik- und Chemieunterricht, Atlanten, Globen oder Geräte zur Pflege des Schulgrundstücks. Nun steht auch ein PC für die Schulverwaltung und die Weiterbildung der Kinder zur Verfügung. Schmidt: „Die für philippinische Verhältnisse massive Verbesserung der Unterrichtsbedingungen für die 240 Kinder der Schule wurde auch in der Kommunalpolitik vor Ort bekannt.“ Im Januar dieses Jahres besuchte die Bürgermeisterin der Bezirkshauptstadt Guimbal die Schule. Sie sei sehr beeindruckt von den bislang erbrachten Hilfeleistungen gewesen, freut sich Schmidt. Weniger erfreut sei sie über die katastropophale Zuwegung zur Schule hoch in den Bergen gewesen. „Steigungen von 30 bis 45 Grad sind zu überwinden. Auf dem lehmigen Boden bei Regenwetter ein wahres Abenteuer“, so Schmidt. Nur wenige Tage später habe ein Bautrupp den Straßenzustand verbessert. Die Dankbarkeit der Schule habe sich auch auf Phil Help erstreckt, ohne dessen Hilfe es niemals zu dieser Maßnahme gekommen wäre. Aus dem großen Katalog an notwendigen Investitionen wurden im letzten Jahr zwei Maßnahmen beschlossen: Bau eines pädagogischen Spielplatzes sowie Kauf von antiseptischer Farbe zur Vermeidung von Insektenplagen. „Phil Help ist vom Finanzamt der Status der Gemeinnützigkeit zuerkannt worden, so dass Sach- und Geldspenden steuermindernd geltend gemacht werden können. Dem Verein wurden allerdings Auflagen gemacht, die es zu beachten gilt, so dass nicht alle vorgetragenen Wünsche realisierbar sind“, erklärte Schmidt. Im März dieses Jahres besuchten Schmidt und seine Frau die Schule erneut. „Wir waren überrascht, wie perfekt die Investitionen durchgeführt worden waren. Zu dieser Zeit hatten die Kinder Ferien, doch gut 20 Kinder tobten auf dem neuen Spielplatz. Ihr Dankeschön: Es hätte kein schöneres Echo auf die geleistetet Hilfe geben können.“ Phil Help will weiter dafür sorgen, „dass es die Kinder besser haben als ihre unzähligen Mitschüler auf den Philippinen“. Der Verein nimmt jedenfalls jederzeit neue Mitglieder auf. Der Monatsbeitrag belaufe sich auf fünf Euro. So Schmidt. Das Spendenkonto lautet 413246700 bei der Volksbank Nordheide (Bankleitzahl: 24060300). Schmidt ist unter der Telefonnummer (01577) 8227183 zu erreichen. |
| Breite Zustimmung für die Ideen von Jugend aktiv |
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Hanstedt. Die Weiterführung des Hanstedter Jugendtreffs auf dem Alten Geidenhof scheint gesichert. Einstimmig empfahl der Jugendausschuss der Gemeinde in seiner Sitzung am Donnerstagabend eine Zusammenarbeit mit Jugend aktiv e.V. aus Jesteburg. Der Verein soll die Betreuung der Hanstedter Jugendlichen zu den Öffnungszeiten des Jugendtreffs sicherstellen. Die Verwaltung wird beauftragt, einen entsprechenden Vertrag auszuarbeiten. Sollte der Verwaltungsausschuss diesem Votum in seiner nächsten Sitzung am 17. August wie erwartet folgen, dann kann Jugend aktiv loslegen und das notwendige Personal ausschreiben. Gesucht wird ein Jugendpfleger – vorzugsweise männlich –, der die Jugendtreff-Betreuung in Hanstedt gewährleistet. Neben dieser halben Stelle zahlt die Gemeinde für eine weitere viertel Stelle, mit der neben Verwaltung, Koordinierung und Präventionsarbeit auch die Stellvertretung und – bei Bedarf – die Zweitbesetzung abgedeckt ist. Zusammen macht das eine dreiviertel Stelle, für die Hanstedt aber auch nicht mehr berappen muss, als für die halbe Stelle, die der bisherige Jugendpfleger Thomas Kaul bis zu seinem tödlichen Autounfall im Februar ausfüllte. Jugend aktiv kalkuliert mit Gesamtkosten in Höhe von jährlich 31000 Euro – und bietet dafür eine Leistung, die über die bisher in Hanstedt praktizierte Jugendarbeit weit hinausgeht – so die einhellige Meinung im Ausschuss. Der 1999 gegründete Verein ist seit 2002 anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt bereits das Jugendhaus in Jesteburg. „Wir profitieren von der ehrenamtlichen Tätigkeit unserer zurzeit 262 Mitglieder“, betonte Geschäftsführerin Anne Dietrich. „Schon jetzt kommen 25 Mitglieder aus der Samtgemeinde Hanstedt.“ Was Jugend aktiv in Hanstedt anbieten will und welche Synergieeffekte man sich von der Übernahme der Trägerschaft für den Hanstedter Jugendtreff erwartet, erläuterte die gelernte Marketing- und Kommunikationswirtin den Ausschussmitgliedern ausführlich. „Jugendarbeit hört nicht damit auf, den Jugendtreff aufzuschließen“, stellte Anne Dietrich klar. In der Geschäftsstelle des Vereins laufen alle Fäden zusammen, das Büro ist täglich besetzt und auch telefonisch erreichbar, hier können Dienstbesprechungen stattfinden. Auf die vorhandene Logistik können künftig beide Jugendhäuser zurückgreifen. Auch von dem Netzwerk, das der Verein in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, profitiert Hanstedt. Angedacht ist, dass Jugend aktiv zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten des Treffs Quartalsprogramme und Projekte anbietet – wobei durch die Koordinierung mit dem Jesteburger Jugendhaus auch hier Kosten eingespart werden können. Außerdem sollen ehrenamtliche Jugendgruppenleiter in die Arbeit integriert werden. „Man muss nicht immer viel Geld in die Hand nehmen, um gute Ergebnisse erzielen“, unterstrich Anne Dietrich. Die Politik war sehr angetan von den Plänen. „Es ist das, was wir immer wollten“, frohlockte die Ausschussvorsitzende Britta Witte (UNS). Und auch die Verwaltung steht einer Zusammenarbeit sehr positiv gegenüber. |
| In Toppenstedt wird gerockt |
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Toppenstedt. Zum siebten Mal lässt Toppenstedt es rocken. Am heutigen Sonnabend, 31. Juli, locken hochkarätige Live-Acts auf den Hof des Gasthauses Bleecken. Ab 20 Uhr wird dort das Haus gerockt. Hauptact ist die Band Re-Play, die nicht zum ersten Mal in Toppenstedt für Stimmung sorgt. Mit brennenden Gitarren und Showeinlagen à la Bluemangroup will die Coverband den Besuchern einheizen. Für einen Zwischenact hat Organisator Jörn Bleecken zudem den englischen Gitarristen und Sänger Jason Foley engagiert, der mit Songs von Jack Johnson bis Amy Winehouse aufwartet. In seinem Jubiläumsjahr feiert im Übrigen auch der TSV Auetal an seiner Gründungsstätte mit. Er wurde vor 100 Jahren bei Bleeckens gegründet, und aus diesem Grund erhalten alle Gäste, die in der Vereinsfarbe Orange erscheinen, eine Überraschung. Für die körperliche Stärkung nach den Runden auf der Tanzfläche ist natürlich ebenfalls bestens gesorgt. Von 20 bis 21 Uhr ist Happy Hour. |



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