Platzierten die Zeitkapsel: Christiane Oertzen, Vorsitzende des Schulausschusses (links), Claudia Rückforth, Schulleiterin der Grundschule, und Wolfgang Krause, Bürgermeister der Samtgemeinde Salzhausen. Foto: mhe

Der Grundstein für den neuen Teilneubau der Grundschule Salzhausen ist gelegt

Salzhausen. Bauzeichnungen, eine Tageszeitung, ein Stempel der Schule, Kleingeld und alles, was noch dazu gehört: Gestern wurde im kleinen Kreis offiziell der Grundstein für den Teilneubau der vierzügigen Grundschule in Salzhausen gelegt. Gemeinsam platzierten Schulleiterin Claudia Rückforth, Schulausschussvorsitzende Christiane Oertzen und Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause eine Zeitkapsel für mögliche Finder in der Zukunft. „Das ist ein weiterer Meilenstein dieses großen Projekts“, sagte Krause. Fast auf den Tag genau habe man sich nun fünf Jahre und neun Monate mit dem Vorhaben beschäftigt. Es ist das bisher größte finanzielle Projekt der Samtgemeinde Salzhausen und kostet 12,8 Millionen Euro (der WA berichtete).
„Ich bedaure, dass wir immer noch nicht die Rahmenbedingungen haben, für eine größere Runde. Das müssen wir später alles nachholen“, betonte der Rathauschef – auch der Spatenstich konnte schon nicht gebührend gefeiert werden. Er hoffe, dass die Arbeiten auch weiterhin gut vorankommen, so Krause. „Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Aber wir haben hier sehr erfahrene Firmen, die damit umgehen können. Wir sind in guten Händen.“ In einem nächsten Schritt soll jetzt das Mauerwerk entstehen.
Wie bereits mehrfach berichtet, erfordern moderne pädagogische Konzepte, Inklusion und Barrierefreiheit grundlegend andere Raumstrukturen für die Schule. Durch einen einfachen Umbau hätten diese nicht hergestellt werden können. Jetzt entstehen neue Klassenräume mit angegliederten Differenzierungsräumen und Marktplätzen pro Jahrgang, die auf verschiedene Weise genutzt werden können. Das Lehrerkollegium hat das pädagogische Raumkonzept in vielen Workshops entwickelt – mit fachlicher Unterstützung vom Architekturbüro Kistner und Feldschnieders und von SICHT.weise Stefan Niemann. Geplant ist die Fertigstellung des Projektes für Mitte 2022. Von Marieke Henning