Holger Iborg (links) und Eckard Schmidt (rechts) von der Sparkasse Harburg-Buxtehude nahmen gemeinsam mit Hospiz-Geschäftsführer Peter Johannsen den neuen Brunnen in Augenschein. Foto: SPK Harburg-Buxtehude

Sparkasse Harburg-Buxtehude spendet dem Hospiz Nordheide 8000 Euro

Buchholz. Die Freude bei den Verantwortlichen war groß, als Ende März die ersten zehn Gäste aus dem Altbau am Buchholzer Krankenhaus in den Neubau – Luftlinie keine hundert Meter weiter – umziehen konnten. Bis zu 14 Menschen haben die Möglichkeit, in der Einrichtung an der Hermann-Stöhr-Straße auf ihrem letzten Lebensweg begleitet zu werden. Derzeit wird noch der Außenbereich des Geländes hergerichtet. Ein großzügiger Steingarten entsteht, die Arbeiten an den beiden Innenhöfen als Ruhe- und Begegnungsraum werden in den nächsten Wochen fertiggestellt. Zentraler Bestandteil dieser Innenhöfe sind die beiden illuminierten Gartenbrunnen aus Cortenstahl. „Diese hochwertigen Brunnen mit der Kombination aus Licht- und Wasserspiel haben eine positive, beruhigende Wirkung. Hier können unsere Hospizgäste ein wenig abschalten“, erklärt Peter Johannsen, Geschäftsführer der gemeinnützigen Hospiz Nordheide GmbH. Einer dieser Brunnen wurde von der Sparkasse Harburg-Buxtehude gespendet. 8000 Euro hat die Sparkasse dem Hospiz dafür zur Verfügung gestellt.
Holger Iborg, Direktor Firmenkunden und Private Banking und Eckhard Schmidt, Firmenkundenberater in Buchholz, besuchten die Einrichtung und machten sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten – inklusive des Brunnens. „Hier ist ein wirklich ansprechender Bau mit einer sehr angenehmen, freundlichen Atmosphäre entstanden“, schildert Holger Iborg seine Eindrücke. „Man spürt, dass die Menschen hier einen Ort der Ruhe vorfinden und fürsorglich auf ihrem letzten Weg begleitet werden.“ Deshalb, so Iborg weiter, übernehme die Sparkasse gerne Verantwortung für die Einrichtung. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hospiz Nordheide verbinde seit Jahren eine gute Partnerschaft. Insofern sei es auch konsequent gewesen, dass das Kreditinstitut die Finanzierung des rund sieben Millionen Euro teuren Neubaus begleitet hat. Gut drei Millionen Euro wurden von der Sparkasse finanziert. Der übrige Teil der Baukosten wurde über die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide sowie Eigenmittel und Spenden aufgebracht.
Arbeit des Hospiz von unschätzbarem Wert
Für Eckhard Schmidt, Firmenkundenberater der Sparkasse in Buchholz, war die Finanzierung des Bauvorhabens ebenso wie die Spende für den Cortenstahlbrunnen eine echte Herzensangelegenheit. „Ich begleite die Einrichtung seit vielen Jahren und kenne die handelnden Personen. Die Arbeit, die von den Angestellten und ehrenamtlich Engagierten im Hospiz geleistet wird, ist von unschätzbarem Wert“, sagt er. „Denn die schwerstkranken und sterbenden Menschen, die in dieser Einrichtung ihre verbleibende Lebenszeit verbringen, und die mit ihnen verbundenen Familien haben ein schweres Schicksal zu tragen und werden sehr liebevoll und kompetent begleitet. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne auf verschiedenen Ebenen.“
Hospiz-Geschäftssführer Peter Johannsen sprach der Sparkasse Harburg-Buxtehude seinen Dank aus und wies noch einmal auf den dauerhaften Spendenbedarf des Hospizes hin. Dieser liegt bei beträchtlichen 200 000 Euro pro Jahr. „Wir sind gesetzlich verpflichtet, fünf Prozent der laufenden Kosten selber aufzubringen“, erklärt Johannsen. Die Gelder werden aus Erträgen des Stiftungsvermögens der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide sowie von Privatpersonen und Unternehmengeneriert. Glücklicherweise habe sich die Corona-Pandemie nicht zu negativ auf das Spendenaufkommen ausgewirkt. 1q6