Was für ein wunderbarer Moment: Heinz Heinecke fing in den Eröffnungstagen der Landesgartenschau diesen Schnappschuss von seiner Frau Heidrun und einem verkleideten Klarinettenspieler ein Foto Heinz Heinecke

Heinz Heinecke hielt zauberhafte Momente der Landesgartenschau fest

Winsen. Einen von wohl vielen wunderbaren Momenten auf der Landesgartenschau 2006 in Winsen hielt der Winsener Heinz Heinecke mit seiner Kamera fest. Er mag sich immer wieder gerne an das Festjahr 2006 erinnern, vor allem wenn er mal wieder sein großes Fotoarchiv aus dieser Zeit durchstöbert.
Und dabei stieß er auf die zauberhafte Momentaufnahme mit seiner Frau Heidrun. „Wie man an der Kleidung sehen kann, habe ich das Bild von meiner Frau gleich zu Beginn der Landesgartenschau 2006 aufgenommen“, erinnert sich Heinecke. Im April 2006 war das Wetter noch viel zu kühl, die Planer hatten schon Befürchtungen, dass die Pflanzen so gar nicht in Gange kommen wollten. Wenige Wochen später herrschte dann in Deutschland Dauerhitze.
„Zu Beginn der Landesgartenschau gab es viele verkleidete Musiker, die für gute Stimmung sorgen sollten“, beschreibt Heinecke mit Blick auf das Foto. Der Klarinettist traf damals den Geschmack von Ehefrau Heidrun angesichts ihres zauberhaften Lachens wohl zu 100 Prozent.
An die Eröffnungsfeier kann sich Heinz Heinecke auch noch gut erinnern. Damals waren die Eintrittskarten fürs Festzelt mit begrenzter Besucherzahl heiß begehrt. Er selbst hatte über einen Verein das Glück, dabei sein zu dürfen. Da hörte er unter anderem in Mönchskutten gewandeten Sängern zu, die mit ihrem Auftritt an das einstige Mönchskloster auf Lütt-Korsika erinnerten, und kam dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Christian Wulff ganz schön nah.
„Ich war damals schon Rentner. Und natürlich mit einer Dauerkarte ausgestattet. Meine Frau und ich waren unzählige Male auf der Landesgartenschau“, schildert der Winsener. Eine seiner schönsten Erinnerungen: der Auftritt der Winsener Jagdhornbläser. „Die haben damals auf einem der Spreewaldkähne auf der Luhe gespielt. Das war schon beeindruckend.“
Einen faden Beigeschmack hinterlassen die Erinnerungen trotzdem bei Heinz Heinecke. „Es ist schon traurig, wie viel von damals einfach willenlos kaputt gemacht wurde“, ärgert sich der Winsener. Vor allem der chinesische Pavillon fehlt ihm – wie sicher auch vielen anderen Winsenern. Von Kathrin Röhlke