Freuen sich über den erfolgreichen Projektabschluss: Kathrin Wormanns von der Stadt Winsen (von links), Wolfgang Krause, Bürgermeister der Samtgemeinde Salzhausen, Christoph Palesch, Allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin der Samtgemeinde Amelinghausen, und Lina Dening, Leader-Regionalmanagerin Naturpark Lüneburger Heide. Foto: Samtgemeinde Salzhausen

Neue Beschilderung lenkt Besucher an der Luhe – Leader-Folgeprojekt ist jetzt abgeschlossen

Salzhausen. Ab sofort können sich Paddler bei einer ausgedehnten Kanutour entlang der Luhe an einer umfangreichen Beschilderung orientieren. Hinweise zur hiesigen Flora und Fauna, aber auch nützliche Verhaltensregeln sind auf den insgesamt zehn Informationstafeln an den Ufern von Schwindebeck über Luhmühlen bis Winsen dargestellt. Wie die Samtgemeinde Salzhausen jetzt mitteilte, bieten die neuen Schilder der Ein- und Ausstiegsstellen und über 30 Kilometerschilder den Paddlern eine gute Orientierung. An Wehren und Stromschnellen weisen zudem neue Hinweisschilder rechtzeitig auf Gefahren hin. Um die Schilderstandorte zu bestimmen, wurde die Firma BTE Tourismus- und Regionalberatung im Rahmen des Projektes beauftragt.
Die Paddler sensibilisieren
Nachdem im Sommer 2020 die ersten Ergebnisse des Kooperationsprojektes der Samtgemeinden Salzhausen und Amelinghausen sowie der Stadt Winsen präsentiert wurden, wurde nun auch der zweite Teil des nachhaltigen Projektes pünktlich zu Saisonbeginn abgeschlossen. Die Beschilderung, die Paddelkarte und der Flyer sind das Resultat aus einem vorangegangen projektinternen Kommunikationsprozess, bei dem sich die Wasser- und Naturschutzbehörde des Landkreis Harburgs, Kanuverleiher, Naturschutzorganisationen, Kanu- und Angelsportvereine sowie Vertreter der Samtgemeinden und der Stadt an einem Runden Tisch trafen und berieten. Die gemeinsam entwickelten Verhaltensregeln und zusammengetragenen wissenswerten Informationen über den Heidefluss sollen die Paddler für das Ökosystem Luhe sensibilisieren.
Leader-Regionen fördern 60 Prozent
Um dieses umfangreiche Projekt realisieren zu können, wurden die Kommunen durch die Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide und die Leader-Region Achtern-Elbe-Diek mit EU-Fördermitteln unterstützt. Sie stellten rund 60 Prozent der Gesamtkosten, die sich auf rund 30 000 Euro beliefen. Weitere Folgeprojekte sollen an einem Runden Tisch auch weiterhin diskutiert werden können. wa