Dr. Cornell Babendererde (von links), Stadtratskandidat Johannes Klemm, Andrea Röhrs und Michael Grosse-Brömer trafen sich für einen Ortstermin im Eckermannpark. Foto: po

Naturbad im Eckermannpark soll im Mai 2024 öffnen

Winsen. Zu einem Ortstermin im Eckermannpark in Winsen, wo in den kommenden Jahren das Naturbad entstehen soll, trafen sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer (CDU) und zwei Mitglieder der CDU-Fraktion im Winsener Stadtrat. Das Freibad, für das sich der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit Ende 2019 ausgesprochen hatte, wird von der Bundesregierung mit drei Millionen Euro gefördert.
Viele Winsener schwärmen noch heute vom ehemaligen Zwickelteich, der in der Zeit nach dem Krieg als Freibad gedient hatte. Grund genug für den Stadtrat, eine Neuauflage zu beschließen. Für die Realisierung des Projektes kam die Nachricht über die Förderung aus dem Sonderprogramm „Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ gerade recht. „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat unter anderen das Winsener Naturbad ausgewählt, weil die Stadt Winsen einfach ein überzeugendes Konzept für den Klimaschutz vorgelegt hat. Auch hier vor Ort stelle ich fest, dass der Eckermannpark ideale Bedingungen hat, um das Ziel des Sonderprogramms zu erreichen: durch die Aufwertung öffentlicher Grünflächen die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren“, informierte sich Grosse-Brömer jetzt selbst vor Ort über die Planungen.
„Dass wir die maximal mögliche Summe von drei Millionen Euro erhalten, zeigt, dass dem Vorhaben hohe Wirkung auf den Klimaschutz zugeschrieben wird. Innovativ sind unter anderem die biologisch-physikalische Wasseraufbereitung und die ausschließliche Nutzung von Sonne und Wind für die Stromversorgung und Gebäudeerwärmung“, freute sich auch Stadtratsmitglied Dr. Cornell Babendererde. Schon die Landesgartenschau vor 25 Jahren sei ein großer, nachhaltiger Gewinn für Winsen und den Landkreis gewesen. Die Nachnutzung des Eckermannparks als Naturbad sei nicht nur ein attraktives Sport- und Freizeitangebot, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Klimaschutz in Winsen, meinte Ratsfrau Andrea Röhrs.
Ergänzt werden soll das Naturbad durch ein ganzjähriges Gastronomieangebot und Wohnmobilstellplatz, sodass das Areal auch außerhalb der Saison genutzt werden kann. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die die Winsener CDU demnächst veranstalten wird, sollen sich auch die Bürger mit weiteren Ideen und Anregungen einbringen können. fw