Adendorfer EC hier gegen Rostock. Foto: behns

Eishockey-Regionalligist AEC tut sich schwer mit Kaderplanung

Adendorf. Reichlich Kopfzerbrechen bereitet den Verantwortlichen bei Eiskockey-Regionalligist Adendorfer EC (AEC) momentan die Kaderplanung. Geschäftsführer Finn Sonntag, Trainer Andris Bartkevics und Co-Trainer Falko Kucharek hatten eigentlich keinerlei Bedenken, doch der letzte Lockdown sorgten für unerwartete Abgänge. Das traf insbesondere den Sturm.
Matthias Oertel, Colin Sturm und Josh Stephens stehen für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung. Unsicher sind die Verlängerungen von Stürmer Benjamin Hanke und onnor Schulz.
Die neue offene Flanke im Sturm hat Auswirkungen auf den Defensivbereich des AEC. So entschlosse sich Sonntag, Bartkevics und Kucharek, die Vertragsangebote für die nordamerikanischen Verteidiger Cole Sonstebo und Brandon Schaber zurückzuziehen. Sonstebo war zuvor zweimal vergeblich nach Adendorf gereist, ohne eine Saison zu spielen. Zudem bereitet beiden die Corona-Pandemie Sorgen.
„Brandon und Cole sind zwei ausgezeichnete Verteidiger und großartige Menschen. Es tut mir leid, dass wir uns von ihnen trennen müssen, aber wir können nicht mit der doppelten Anzahl an Verteidigern und fast ohne Stürmer in die Saison gehen“, begründete Finn Sonntag die Entscheidung.
Eine weitere Saison in Adendorf verbleiben werden dagegen die Torleute Andreas Bierzahn und Matthias Rieck, die Verteidiger Max Petersen und René Wegner sowie die Stürmer Denny Böttger, Vadim Kulabuchov und Tufan Salfeld. Verlängert hat auch das kanadischen Zwillingspaar Allan und Michael Pruss. Und auch der tschechische Verteidiger Vladimir Port erhielt ein neues Vertragsangebot. rin

Die Regionalliga So wird gespielt Die Vereine verständigten sich darauf, an den Beschlüssen vom letzten Jahr festzuhalten. So spielen die acht Eishockeyteams aus Adendorf, Hamburg, Braunlage, Timmendorfer Strand, Salzgitter, Sande, Bremen und Harsefeld eine gemeinsame Doppelrunde mit insgesamt 28 Saisonspielen, ehe es ab März 2022 für die ersten vier Teams in die Play-offs geht. Für den Adendorfer EC ist das Erreichen der Top 4 trotz der derzeit schwierigen Umstände weiterhin das ausgewiesene Saisonziel.