LEADER-Regionalmanagerin Lina Dening. Foto: rin

70.000 Euro für die Lüneburger Heide

Hanstedt. Die Leader-Naturparkregion Lüneburger Heide bringt erneut 70 000 an EU-Mittel in die Region. Kurz vor den Ferienzeit erhalten drei Projektträger die guten Nachrichten von der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide: Sie bekommen Fördermittel zur Unterstützung ihrer Projekte. Zu den bedachten Antragstellern gehört auch die Samtgemeinde Hanstedt.
Die Samtgemeinde Hanstedt will mit Mitteln der Leader-Region das „Tourismuskonzept Samtgemeinde Hanstedt“ erarbeiten. Ziel der Maßnahme ist, die Zusammenarbeit der drei Tourismus- und Verkehrsvereine Hanstedt, Egestorf und Undeloh zu bündeln und zu professionalisieren. Die Leader-Region unterstützt dies mit 7200 Euro.
​Das Projekt „Hofladen Hankemeyer“ im Bispinger Ortsteil Hörpel möchte für die Vermarktung der hofeigenen Erzeugnisse und weiterer regionaler Produkte Verkaufsräume schaffen. Um ein kontaktloses sowie das ‚Rund um die Uhr‘ Einkaufen zu ermöglich, soll außerdem ein Warenautomat installiert werden. Für dieses Projekt werden 20 800 Euro Leader-Fördermittel eingesetzt.
In Schneverdingen soll das Kulturhaus „Alte Schlachterei“ gebaut werden. Neben dem Veranstaltungssaal und dem Gastronomiebereich werden auch Räumlichkeiten für soziokulturelle Angebote entstehen. Die Leader-Region wird mit einer Förderung von 46 000 Euro den Bau der Räumlichkeiten für soziokulturelle Angebote unterstützen.
„Es sind wieder wirklich tolle Projekte dabei, und ich freue mich sehr, dass diese drei Projekte eine Leader-Förderung zugesprochen bekommen haben“, resümiert Leader-Regionalmanagerin Lina Dening. Mittlerweile seien es nun schon mehr als 70 Leader-Projekte, die von den Fördermitteln der Naturparkregion profitieren. Sie sind vielfältig und abwechslungsreich. Was sie alle eint, ist ihr Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung der Naturparkregion im Städtedreieck Buchholz, Soltau und Lüneburg.
Die Leader-Förderperiode 2014 bis 2020 geht zu Ende. Nur noch wenige Fördermittel dieser EU-Periode stehen zur Verfügung. Interessierte können sich unter der Rufnummer (0 41 71) 69 31 39 an Leader-Regionalmanagerin Lina Dening wenden. Aktuell bemüht sich die Naturparkregion um die erneute Anerkennung als Leader-Region 2023 bis 2027. Das Regionale Entwicklungskonzept muss dafür fortgeschrieben werden. Aufrufe zur Beteiligung erfolgen noch in diesem Jahr. kr