Neuer Klimaschutzbeauftragter der Stadt Buchholz ist Nico Wiesmann. Foto: po

Klimaschutz: Nico Wiesmann besetzt die neu geschaffene Stelle bei der Stadt Buchholz

Buchholz. Das Thema Klimaschutz ist in aller Munde – das zeigte sich auch bei der Ausschreibung der Stadt Buchholz für die neu geschaffene Stelle des Klimaschutzbeauftragten. „Wir haben sehr viele, hochqualifizierte Bewerbungen gehabt“, bilanziert Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. „Mit Nico Wiesmann haben wir jemanden gefunden, der nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch bereits praktische Berufserfahrung für diese Aufgabe mitbringt.“

Am 16. August hat der ehemalige Klimaschutzmanager des Amtes Hohe Elbgeest seine neue Stelle angetreten und, keine zwei Wochen im Job, eine erste Einschätzung zur Hand. „Hier sind die Menschen noch engagierter als an meiner alten Wirkungsstätte.“ Auch gebe es in Buchholz mit Blick auf Klimateams und Verwaltung bereits mehr Arbeitsstrukturen. „Ich weiß wie Verwaltung tickt“, sagt Wiesmann, der Geoökologie und Umweltnaturwissenschaften in Braunschweig studiert und sich in den Bereichen Biodiversität und Klimatologie spezialisiert hat. Und er weiß auch, was er will. „Ich möchte etwas im Klimaschutz bewegen und gemeinsam mit anderen gestalten.“ Leider sei das Thema in der öffentlichen Debatte häufig negativ besetzt. Aus Wiesmanns Sicht grundfalsch. Photovoltaik und Solaranlagen auf dem Dach, Schäden durch kluge Umweltmaßnahmen vermeiden – „Klimaschutz spart Geld und schont die Ressourcen“, ist der passionierte Wanderer und Radfahrer überzeugt.

„Unser Klimaschutzbeauftragter bildet die Schnittstelle zwischen Akteuren und Institutionen die in Buchholz im Klimaschutz aktiv sind“, betont Röhse. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit Nico Wiesmann einen kompetenten Mitarbeiter haben, der uns – Verwaltung, Rat und Klimaforum – bei dieser für die Zukunft der Stadt so wichtigen Aufgabe unterstützt.“ Für Wiesmann heißt das, sich durch zahlreiche Drucksachen und Texte zu wühlen, Gespräche mit Akteuren im und außerhalb des Rathauses zu führen und vor allem den Klimaaktionsplan anzugehen. „Die Herausforderungen sind gewaltig.“ 28