Der Radstreifen zwischen Fleestedt und Karoxbostel verunsichert viele Verkehrsteilnehmer. (Foto: Gem. Seevetal)

Verunsicherung auf Radstreifen zwischen Fleestedt und Karoxbostel

Fleestedt. An der Winsener Landstraße zwischen Fleestedt und Karoxbostel wurde vor gut einem Jahr der erste Schutzstreifen für Radfahrer in der Gemeinde Seevetal markiert. Viele Verkehrsteilnehmer sind jedoch noch unsicher, wie man sich hier richtig verhält. In einer gemeinsamen Aktion werben jetzt Polizei und Gemeindeverwaltung für das richtige Verhalten.

Für Autofahrer gilt demnach: Schutzstreifen dürfen nur bei Bedarf – wenn zum Beispiel größere Fahrzeuge entgegenkommen – überfahren werden, grundsätzlich muss aber links von der Markierung gefahren werden. Wird der Schutzstreifen von einem Radfahrer genutzt, ist unabhängig von der Markierung immer ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern beim Überholen einzuhalten. Parken ist auf dem Schutzstreifen nicht erlaubt.

Radfahrer in Fahrtrichtung Karoxbostel müssen auf dem Schutzstreifen fahren. In entgegengesetzter Richtung wurde der Gehweg zur Mitnutzung freigegeben. Die Straßenbreite hätte einen beidseitigen Schutzstreifen nicht möglich gemacht. Es kann aber auch dort am rechten Fahrbahnrand gefahren werden.

Vor Ort trafen sich jetzt Vertreter von Polizei und Verwaltung. Seevetals Ordnungsamtsleiter und Verwaltungsvize Dirk ter Horst appellierte an das Miteinander von Auto- und Radfahrern: „‚Zusammen unterwegs‘ – so heißt eine gemeinsame Kampagne von Landkreis, Verkehrswacht, Polizei und ADFC, die wir als Gemeinde gerne unterstützen wollen.“ Polizeihauptkommissarin Stephanie Jahnert ergänzte, dass das Thema Radfahrer im Straßenverkehr in diesem Jahr ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Niedersachsen sei. wa