Regionalliga Jesteburg
Tanja Rocha Ferreira (grünes Trikot) überzeugt nicht nur mit guter Ballan- und Mitnahme, sondern auch durch Treffsicherheit. (Foto: rin)

2:1-Sieg nach Leistungssteigerung

Mit einem 2:1-Erfolg über ATS Buntentor haben die Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Jesteburg Rang 5 in der Tabelle eingenommen. Für den Sieg brauchte es aber eine gehörige Leistungssteigerung der Elf von Coach Marcel Hagemann im zweiten Durchgang.

Jesteburg. Die Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Jesteburg sind zurück in der Spur. Nach der Niederlage beim TuS Büppel bezwang das Team von Marcel Hagemann jetzt auf heimischem Platz ATS Buntentor mit 2:1 und legte dabei eine ordentliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hin.

Zunächst geriet der VfL Jesteburg auf schwer bespielbarem Platz in Rückstand. Nach viel Geplänkel im Mittelfeld hatte der VfL in der 35. Minute endlich seine erste Chance, doch die gegnerische Torfrau war zur Stelle. Weniger Glück hatte kurz darauf VfL-Torhüterin Antonia Hör: Sie konnte einen individuellen Fehler ihrer Hintermannschaft nicht mehr ausbügeln. Anika Prüfers Fernschuss quasi im direkten Gegenstoß konnte Buntentors Torfrau dagegen gerade noch unschädlich machen.

Ausgleich nach einer kuriosen Szene

Mit dem 0:1-Rückstand gingen die Jesteburgerinnen auch in die Pause. In der Kabine nahm sich das Team vor, vieles von dem, was im ersten Durchgang nicht geklappt hatte, besser zu machen. Und dieses Vorhaben setzte die Hagemann-Elf auch in die Tat um: Der VfL hatte nun deutlich mehr vom Spiel und konnte Buntentors Spielmacherin quasi ausschalten.

Belohnung war in der 65. Minute der Ausgleich nach einer kuriosen Szene: Tania Rocha Ferreira stand zwar einige Meter im Abseits, aber die Unparteiische entschied, dass der Ball vom Gegner kam, und ließ somit die Jesteburgerin daher weiterlaufen. Die VfL-Stürmerin blieb im Abschluss eiskalt und tunnelte die Torfrau zum 1:1.

Ein glückliches Händchen bewies Coach Hagemann, als er für die Schussviertelstunde Laura Vetter einwechselte. Sie machte ordentlich Druck und kreierte gute Chancen. Ihr strammer Pass in die Mitte versprang allerdings, sodass Nele Heins den Ball aus fünf Metern über die Latte semmelte. Aso musste es Laura Vetter selbst besorgen: Nachdem ihre Keeperin Antonia Hör einen immer länger werdenden Freistoß bei tief stehender Sonne gerade noch an die Latte lenken konnte, schnappte sich Laura Vetter im direkten Gegenzug die Kugel und versenkte sie zum 2:1-Sieg. Sie selbst hätte das Ergebnis noch zweimal in die Höhe schrauben können, entschied sich aber jeweils uneigennützig für einen Querpass, sodass Buntentor die Möglichkeit jeweils noch vereiteln konnte.

Von Kathrin Röhlke