Luchse
NABU-Vorsitzender Werner Wiesmaier (von links) und NAJU-Leiterin Sonja Klockmann feuen sich mit Thomas Jungbluth, Evelyn Schulz und Alina Molkova über die neue Kooperation und die frisch gepflanzten Apfelbäume. (Foto: Luchse)

Luchse mögen es nachhaltig

Ihren Beitrag zu mehr Klimaneutralität leisteten jetzt die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten: Als Ausgleich für die langen Auswärtsfahrten pflanzten sie zwei Apfelbäume.

Buchholz. Ihren Sport lieben die Spielerinnen der Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten über alles. Trotzdem verlieren sie die Umwelt deswegen nicht aus den Augen: Wegen der langen Aufwärtsfahrten haben die Handballerinnen jetzt ihren persönlichen Beitrag zur Klimaneutralität und mehr Nachhaltigkeit geleistet und Bäume gepflanzt.

Die Luchse haben neu einen Kooperationsvertrag mit der NABU-Ortsgruppe Buchholz unterzeichnet. Gemeinsam entschied man sich dazu, zwei Apfelbäume der Sorten Ingrid Marie und Herbstprinz auf der Buchholzer Streuobstwiese Am Krützbarg zu pflanzen. Mannschaftsführerin Evelyn Schulz und Neuzugang Alina Molkova griffen gemeinsam mit dem Leiter der Handball-Luchse für Marketing & Digitale Medien, Thomas Jungbluth, und NABU-Vorsitzendem Werner Wiesmaier zur Schaufel.

Ziel heißt erneut Klassenerhalt

Der NABU Buchholz hat die Patenschaft für die Streuobstwiese Am Krützbarg übernommen. Diese Wiesen gehören mit über 3000 Tierarten zu den artenreichsten Lebensräumen.
„Neben der CO²-Kompensation für unsere Auswärtsfahrten haben wir das Thema Klimaneutralität auch im Geschäftsstellenbetrieb bei der Auswahl von digitalen Dienstleistern in die Entscheidungsfindung mit einbezogen“, erklärte Jungbluth und führt aus: „Bei den digitalen Lösungsanbietern sind uns Kriterien wie der Betrieb von Rechenzentren mit erneuerbarer Energie oder die Verpflichtung der Unternehmen zu Klimazielen wichtig.“ Ebenfalls neu: Die Handball-Luchse haben sich in diesem Jahr entschieden, ihr Hallenheft für die Heimspiele nur noch digital zu erstellen. Diese Entscheidung hatte nicht nur während der Corona-Hochphase Bestand, sondern der Klub bleibt auch jetzt, wo wieder vor Zuschauern gespielt wird, bei dieser Entscheidung.
„Natürlich dreht sich bei uns alles um den Handballsport, und das Ziel heißt erneut Klassenerhalt. Soziales Engagement und verantwortungsvolles Handeln sind aber allen Spielerinnen und Verantwortlichen wichtig, weil wir wollen, dass auch zukünftige Generationen die Natur genießen und natürlich unseren tollen Handballsport ausüben können“, erläutert Mannschaftsführerin Evelyn Schulz. rin