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Die gefährlichen Verführer

LK Harburg. Der Landkreis Harburg will über Verschwörungstheorien aufklären und bietet einen Workshop an. Verschwörungstheorien gewinnen Zulauf, weil sie die Welt einfach erklären, weil das Feindbild klar definiert ist. Auf den ersten Blick wirken sie harmlos oder skurril. Sind sie aber nicht. Eigentlich sind sich auch auf Anhieb als Märchen erkennbar. Doch ob Corona und Migration, die Fake News werden oft und von Millionen für bare Münze genommen. Sie ebnen zum Beispiel den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder.

Um pädagogische Fachkräfte zu sensibilisieren und zu informieren, veranstaltet das Medienzentrum des Landkreises Harburg in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung am Freitag, 19. November, von 10 bis 14 Uhr einen Online-Workshop. Er findet im Rahmen der Aktionstage Netzpolitik & Demokratie statt.

Bei dem Workshop geht es um Fragen wie: Was hat Hate Speech mit Rechtsextremismus zu tun? Warum sind Verschwörungsideologien demokratiezersetzend? Und was hat Rap damit zu tun? Das Online-Seminar informiert dazu über Hate Speech, Rechtsextremismus und aktuelle Strömungen der Verschwörungsszene sowie darüber, wie sich die zum Teil antisemitischen Codes und Narrative erkennen lassen.

Das Seminar will aber nicht nur für die Gefahren sensibilisieren, sondern auch Mut machen, Zivilcourage zu zeigen. Dazu nähern sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit interaktiven Methoden der Frage und erhalten praktische Tipps im Umgang mit Jugendlichen zu diesen Themen.

wa