Winsens Neuer Luis Bollinger (links) lässt in seinem zweiten Spiel für Winsen Hittfelds Max Hankotius stehen. (Foto: ks)
Winsens Neuer Luis Bollinger (links) lässt in seinem zweiten Spiel für Winsen Hittfelds Max Hankotius stehen. (Foto: ks)

Derby-Pleite für die Baskets

Winsener Team blieb in der Basketball-Oberliga gegen Lokalrivalen aus Hittfeld unter Normalform

Hittfeld. Freude bei den der BG Harburg-Hittfeld und Enttäuschung bei den Winsen Baskets: Die Sharks gewannen das erste Pflichtspiel-Derby gegen Winsen in der Basketball-Oberliga Hamburg mit 75:66.

„Das war ein schreckliches Spiel von uns“, fasst Baskets-Coach Lutz Rütter die Niederlage zusammen. „Heute hatte fast kein Spieler defensiv und offensiv Normalform.“ Statt motiviert zeigten sich seine Spieler „primär nervös und undiszipliniert“. In den ersten fünf Minuten blieb sein Team ohne Punkt, nach sieben Minuten stand es bereits 12:2 für die Gastgeber. Die Baskets erwachten – vorübergehend: Ein 18:3-Lauf brachte die Gäste mit 20:15 in Front. Das eingespielte Hittfelder Team holte jedoch einige Offensivrebounds und fand offene Würfe. Mit einer 35:31-Führung der Sharks ging es für die Teams in die Halbzeitpause.

Der starke Sebastian Christen (19 Punkte) führte die Sharks letztlich zum Sieg. Kurz nach Beginn des letzten Viertels stand es 66:49, das Spiel war entschieden, auch wenn sich die Gäste von der Luhe noch einmal herankämpften. Am Ende stand für den TSV eine ernüchternde, aber verdiente Niederlage. „Wir müssen Wege finden, den Ausfall unseres Topscorers Andi Meffert zu kompensieren. Bisher haben wir alle Spiele ohne ihn verloren. Zudem brauchen wir mehr Konzentration, müssen die Turnovers minimieren. Und die Spieler müssen sich in schlechten Phasen schneller wieder finden und gegenseitig unterstützen“, zog Rütter die Lehren aus diesem Spiel. Die Winsener hatten in Linus Eichhorn (17 Punkte) und Dara Lucas Werner (13) ihre treffsichersten Werfer.

Zufriedenheit herrschte dagegen beim Sharks-Coach Markus Fottner: „Wir haben es heute geschafft, unser Spiel zu spielen.“ Der Schlüssel zum Sieg habe dabei in der Abwehr gelegen. In Hittfeld zahle sich die Arbeit mit dem eigenen Nachwuchs und das durch die Teams einheitliche Spielsystem aus. Der Trainer wusste allerdings auch um die Personalprobleme der Gäste und vermutet: „Das Rückspiel wird ein anderes Spiel.“

Am Sonnabend, 13. November, treten die Baskets im Heimspiel gegen die zuletzt stark aufspielende Mannschaft aus Bramfeld an. Anwurf ist um 15.45 Uhr in der Sporthalle Ilmer Barg.

Von Karsten Schaar

 

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