Fahrer saß leblos hinterm Lenkrad

Das berichtet die Polizei im Landkreis Harburg.

Winsen. Neben Verkehrsdelikten wie Fahren ohne Führerschein oder unter Drogeneinfluss oder einem Geisterfahrer auf der A39 kam es zu zwei schweren Einsätzen für die Polizei über die Feiertage.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am 1. Weihnachtstag gegen 9.10 Uhr ereignete sich auf der A1 Richtung Bremen zwischen der Anschlussstelle Harburg und dem Maschener Kreuz ein tragischer Verkehrsunfall.

Der Fahrer (66) eines Pkw aus Hamburg kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Danach kam sein Wagen mitten auf der Fahrbahn zum Stehen, vermutlich krankheitsbedingt, denn der Fahrer war nicht ansprechbar.

Da sein Fahrzeug verriegelt war, musste die Scheibe eingeschlagen werden, um ihn zu bergen. Anschließend wurde er zunächst durch Ersthelfer und anschließend durch eintreffende Rettungskräfte reanimiert.

Auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Autobahn war für die Rettungs-und Bergungsmaßnahmen für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von ca. 2 km. Der Gesamtschaden betrug ca. 3.000 Euro. Trotz Reanimation verstarb der Fahrer wenig später im Krankenhaus.

Brandstiftung: Zwei Autos in Flammen +++ Großer Schaden

Seevetal/Fleestedt: Am frühen Abend des 1. Weihnachtstages gerieten gegen 19:50 Uhr zwei unmittelbar hintereinander geparkte Pkw in der Straße Westpreußenweg in Seevetal/Fleestedt in Brand. Beide neuwertigen Fahrzeuge brannten vollständig aus. Der Schaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt. Es wird derzeit von Brandstiftung ausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.

Personen, die Hinweise zum Brand oder zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Seevetal unter 04105/6200 zu melden.