Der Weg durch das Radenbachtal bietet auch den Blick auf die Dülmener Wildpferde.(Foto: LK Harburg)

Jetzt fürs Radenbachtal im Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ voten

LK Harburg. Schmale Aue, Döhler Heide, Totengrund, Wilsede und Wilseder Berg – an der Heideschleife Radenbachtal des Heidschnuckenweges reihen sich die Naturschönheiten wie an einer Perlenkette aneinander. Diese Erweiterung des Heidschnuckenweges ist eine besonders reizvolle Route – und jetzt im Wettbewerb „Deutschlands schönste Wanderwege“ nominiert. Bis 30. Juni entscheidet sich, ob sie es aufs Siegertreppchen schafft, Abstimmungen sind ab sofort möglich unter: www.wandermagazin.de/wahlstudio

Heide-Idylle pur

Der Heidschnuckenweg gehört nicht umsonst zu den schönsten und reizvollsten Wanderwegen Deutschlands und zieht Wanderbegeisterte aus ganz Deutschland an. Er spielt in der ersten Liga der beliebtesten deutschen Wanderwege und ist beim Wettbewerb bereits zum vierten Mal mit einem Teilstück dabei. 2013 und 2019 hat der Qualitätswanderweg bei der Wahl zu „Deutschlands schönsten Wanderwegen“ hervorragende dritte Plätze belegt, 2014 hat die Etappe zwischen Buchholz und Handeloh sensationell sogar die Wahl als Deutschlands schönster Wanderweg gewonnen.

Nun ist die gerade frisch als „Naturvergnügen“ zertifizierte Heideschleife Radenbachtal zur Freude der Landkreise Harburg, Celle und Heidekreis als eine von deutschlandweit nur 15 Wander-Tagestouren nominiert. Landrat Rainer Rempe zeigt sich höchst erfreut über die Nachricht: „Dass die Heideschleife bereits direkt nach ihrer Zertifizierung nominiert wird, ist eine tolle Werbung für unsere Region. Dieser Rundwanderweg ist ein weiterer Anziehungspunkt für Wanderbegeisterte. Ich drücke die Daumen, dass die Heideschleife Radenbachtal bei der Abstimmung möglichst viele Stimmen erhält und am Ende weit oben steht – jede Stimme zählt.“

Wildpferde beobachten 

Die 20 Kilometer lange Route beginnt in Undeloh in einem der schönsten und ursprünglichsten Heidetäler, dem Radenbachtal. Der zunächst schmale Pfad führt durch einen lichten Eichenwald in ein weites, sanft geschwungenes Tal. Heide und Wacholder bedecken die Hänge. Wo sich der Radenbach auf seinem Weg zur Schmalen Aue ausgebildet hat, können Wildpferde beobachtet werden. Mehr als 30 Dülmener Pferde halten im Radenbachtal die Heideflächen offen.

Nach drei Kilometern zweigt die Strecke über den Pastor-Bode-Weg in das Tal der Schmalen Aue ab. Das Tal lädt dazu ein, bei einer Pause dem Plätschern des frischen, klaren Bachs zu lauschen. Wenn der Wanderer ausgeruht ist, führt ihn der Weg einen Kiefernwald nach Döhle und die Döhler Heide. Nach einer Etappe durch den kühlen Wald öffnet sich der Totengrund. Der Wanderer erlebt eine unerwartete Perspektive von unten in den berühmten Talgrund. Am südlichen Rand entlang geht es dann hinauf zum Aussichtspunkt – mit dem berühmten Blick in den Totengrund mit seinen zahlreichen Wacholdersäulen, dem wohl bekanntesten Fotomotiv der Lüneburger Heide und ein echter Höhepunkt der Tour.

Weite Heidelandschaften, sanfte Hügel und lauschige Wälder – all das bietet die Heideschleife Radenbachtal, die im Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ nominiert ist. (LK Harburg)

Wilseder, Inbegriff des Heidesdorfes

Nur knapp einen Kilometer ist es nun noch bis Wilsede, dem Inbegriff eines alten Heidedorfes und ein Muss für jeden Heideurlauber. Das Geklapper der Pferdehufe auf der steinigen Dorfstraße ist charakteristisch für das autofreie Wilsede. Dann warten noch 40 Höhenmeter bis zum höchsten Berg der norddeutschen Tiefebene, dem Wilseder Berg. In 169 Meter Höhe lassen sich bei klarer Sicht sogar die Spitzen der Hamburger und Lüneburger Kirchtürme erkennen. Der Beginn des Abstiegs ist steil, dann wird es flacher. Der Wanderer erlebt eine ursprüngliche Landschaft mit kleinen Senken und zahlreichen Wacholdern und einen Waldrand mit mächtigen Eichen und Buchen, bevor der Parkplatz Undeloh erreicht wird.

Der Heidschnuckenweg wurde 2012 eröffnet und erfreut sich bei Wanderfreunden in ganz Deutschland großer Beliebtheit. Der 223 Kilometer lange Wanderweg führt von Hamburg-Fischbek über Buchholz, Wilsede, Soltau bis nach Celle. Hinzu kommen die zwölf neuen Heideschleifen, auf denen man besondere Natur- und Landschaftselemente kennenlernen, in Cafés und Restaurants einkehren und sich einen noch besseren Eindruck von der Region verschaffen kann. Der Heidschnuckenweg bietet den Wanderern ein einzigartiges Wandererlebnis durch die Lüneburger Heide. Davon zeugen auch das Zertifikat „Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands und die Aufnahme in den Verbund „Top Trails – Deutschlands schönste Wanderwege“. Mehr Informationen finden sich unter www.heidschnuckenweg.de

Der Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“ wird vom Deutschen Wandermagazin seit 2006 in den Kategorien „Touren“ (Tagestouren auf Rund- oder Streckenwegen) und „Routen“ (mehrtägige Strecken- und Rundwanderwege) verliehen. Abgestimmt werden kann bis zum 30. Juni unter www.wandermagazin.de/wahlstudio“