Das Logo „Viva la Prävention“ macht auf die Kampagne aufmerksam. (Foto: LK Harburg/Reso-Fabrik e.v. )

Prävention ist besser als bei Problemen zu therapieren

LK Harburg. Nicht erst beraten und unterstützen, wenn die Probleme schon da sind, sondern schon vorher Eltern informieren und vorbeugen – unter dieser Leitlinie steht eine Präventionskampagne. Die Abende mit dem aufmunternden Titel „Viva la Prävention“ starten am Dienstag, 26. April, in der Samtgemeinde Elbmarsch.

Fachkräfte, die mit Eltern und jungen Menschen zusammenarbeiten, haben in den vergangenen Monaten gute Erfahrungen mit Eltern-Informationsabenden als Videokonferenz gesammelt. Der Zuspruch war besser als bei Präsenzveranstaltungen und vor allem für Eltern leichter mit dem Familienalltag zu vereinbaren. Nun sollen „beide Welten“ zusammengebracht werden. Dazu haben sich verschiedene Akteure in der Elbmarsch vernetzt. Die Informationsabende richten sich an Eltern ebenso wie an pädagogische Fachkräfte, junge Erwachsene und weitere Interessierte. Sie finden in Präsenz in der Grundschule Marschacht und als paralleles Streaming-Angebot statt.

Eine Familie berichtet

Gestartet wird am Dienstag, 26. April, um 19.30 Uhr mit dem Thema Drogenprävention. Familie Kloft wird ihre Geschichte von Mia-Mariechen vorstellen und schildern, welche Empfehlungen sie dazu Eltern, jungen Menschen und Fachkräften geben können. Die wichtigste Botschaft vorab: Schaut (als Eltern) hin und redet miteinander!

Im weiteren Verlauf des Jahres sind Themen wie sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen (31. Mai), Medien im Familienalltag, Jugend und Soziale Medien, Cybergrooming sowie Unterstützung beim Übergang Schule – Beruf vorgesehen. Alle Termine sind unter https://viva-la-praevention.de aufgeführt, dort finden sich auch die Zugangsdaten zum Streaming-Angebot.

Im Laufe des Jahres werden die Erfahrungen mit den Angeboten dann ausgewertet. „Wir schauen, ob und wie wir diese Informationsabende dann auch an anderen Orten im Landkreis Harburg anbieten“, sagt Kreisjugendpfleger Kai Schepers, der für die Kreisverwaltung die Akteure berät und unterstützt.