Alexander Vogt (mit Streichholz-Trophäe) freut sich mit seinem Manager Joe Alexander (schwarzes Shirt) und den Jungs von Culcha Candela über die bestandene Challenge. (Foto: po)

„ZDF Fernsehgarten“: Alex Vogt zündet Streichhölzer per Rückwärtssalto

Rückwärtssaltos springt Alexander Vogt, früherer Bundesliga-Turner vom TSV Buchholz 08, vermutlich auch im Schlaf. Deswegen sucht der 35-Jährige sich Extra-Kicks wie jetzt wieder im „ZDF-Fernseharten“, wo er per Rückwärtssalto Streichhölzer anzündete.

Buchholz. Im Leben von Alexander Vogt dreht sich ganz viel rückwärts. Vor allem wenn ihm mal wieder eine spinnerte Idee kommt. Dann geht es oft um Rückwärtssaltos. Wie jetzt wieder in der TV-Live-Sendung „ZDF-Fernsehgarten“, als der frühere Bundesliga-Turner des TSV Buchholz 08 Streichhölzer anzündete – und seinen Schuh gleich mit.

Gern gesehener Gast beim „ZDF- Fernsehgarten“

Wenn der 35-jährige Lehrer eines kann, dann sind es Rückwärtssaltos, und zwar aus dem Stand. Und weil ihm die so leicht fallen, kombiniert „Alex“ sie gerne mit schrillen Show-Elementen. Deswegen ist er gern gesehener Gast in deutschen Fernsehsendungen wie dem „ZDF – Fernsehgarten“. 2020 zerfetzte er dort Luftballon per Rückwärtssalto, im letzten Jahr versenkte er Fußbälle per Fallrückzieher und Rückwärtssalto im Handballtor.

In der 600. Folge der Live-Show waren nun Streichhölzer Opfer des akrobatischen Könnens von Alexander Vogt – und auch ein Turnschuh musste dran glauben. Seine Aufgabe: Zünde in zwei Minuten zehn Streichholzbündel per Rückwärtssalto an. Die Reibefläche für die Streichhölzer war dafür am rechten Turnschuh aufgeklebt, die Streichhölzer in 2,10 Metern Höhe angebracht.

Beim zweiten Versuch brannte sein Schuh mit

Nachdem das erste Bündel sofort Feuer fing, brannte beim zweiten auch Alex’ Schuh mit. Aus dem Konzept brachte das den 35-Jährigen allerdings nicht, denn auch schon im Training hatte ein Turnschuh gebrannt. Zunächst hatte er die Reibeflächen aus Streichholzschachteln ausgeschnitten. Weil das aber zu mühsam war, besorgte sich der Sprötzer selbstklebende Reibefläche.

Das Problem: Bekommt diese Risse, dann brennt der Klebstoff darunter auch. „Wir konnten das Problem beseitigen, indem wir Alufolie zwischen Schuh und Reibefläche gemacht haben. Aber die ist in der Livesendung offenbar auch gerissen“, meint Alex grinsend. Resultat: eine Brandblase am Fuß.

„Man merkt seine Beine nach elf, zwölf Saltos ganz schön“

Der frühere Leistungsturner hatte aber vorgesorgt und einen zweiten präparierten Schuh parat, während der brennende Sportschuh in einen Wassereimer wanderte. Und so wirbelte der Buchholzer weiter rückwärts durch die Luft, nahm unter jedem Streichholz-Dreierpack Aufstellung, justierte den Abstand und sprang ab. Über 30 Sekunden Zeit hatte Alexander Vogt für das letzte Bündel. „Das schaffst du locker“, feuerte ihn Moderatorin Andrea „Kiewi“ Kiewel an.

So locker funktionierte es dann allerdings nicht, denn immer wieder verfehlte Alexander Vogt die Hölzchen knapp. Als dann noch zehn Sekunden auf der Uhr waren, brannten sie beim vierten Versuch dann doch, die verflixten Streichhölzer. „Tatsächlich merkt man so nach elf, zwölf Saltos seine Beine ganz schön“, gesteht der Athlet.

Er brütet schon über den nächsten Salto-Ideen

„Es war wieder ein tolles Erlebnis. ,Kiewi‘ kannte sogar noch meinen Namen. Ich habe die Jungs der Band Culcha Candela gesprochen und mit den ,Let’s Dance‘-Siegern René Casselly und Kathrin Menzinger geklönt. Alles echt nette Leute“, berichtet der 35-Jährige.

„Ehrlich gesagt, ist der Salto eigentlich ein einfaches turnerisches Element. Das macht man zum Warmwerden – gerne im Battle mit den Kollegen“, sagt Alexander Vogt. Mit seinem guten Freund und Extremcoach Joe Alexander ging es wie immer mit dem Zug nach Hause. Und wie immer brüteten beide schon die nächsten Salto-Ideen aus.

Von Kathrin Röhlke