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Polizei LK Harburg. (Symbolbild: jj)

Wenn anscheinend Europol anruft und doch nur ein Betrüger Kasse machen will

Lüneburg. Nicht nur Senioren fallen auf Anrufe falscher Polizisten rein. Immer wieder kommt es zu diesen betrügerischen Anrufen. Unter anderem wird vorgegeben, dass der Anrufer bei Europol arbeitet. Leider konnte der unechte Europol-Anrufer eine Lüneburgerin (24) am Donnerstag überzeugen, dass ihre Daten in Verbindungen mit Straftaten gebracht wurden.

Sie gab Gutscheincodes in 4-stelliger Eurobetragshöhe an den unechten Europol-Mitarbeiter durch im Glauben an der Überführung von Straftaten im Ausland beizutragen. Nach den Gesprächen bemerkte die Geschädigte den Betrug und zeigte diesen bei der Polizei an. Bitte beachten Sie: Die Polizei wird Sie niemals um die Überweisung von Geldbeträgen bitten. Das gilt auch für Europol.

Das Bundeskriminalamt rät:

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Folgen Sie nicht den Aufforderungen der Anrufer, lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln oder unter Druck setzen.
  • Europol hat keine Befugnis Bußgelder zu verhängen oder mit sonstigen strafrechtlichen Konsequenzen gegen Sie vorzugehen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie auch niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Recherchieren Sie eigenständig die Telefonnummer der Polizeidienststelle und wählen Sie die Nummer selbst. Benutzen Sie auf keinen Fall die Rückruftaste.