Die bunten Bodenaufkleber laden zu einer virtuellen Zeitreise durch die Stadt ein. Foto: rin
Die bunten Bodenaufkleber laden zu einer virtuellen Zeitreise durch die Stadt ein. Foto: rin

Durch die Zeit: Winsen gestern, heute und morgen

Virtueller Stadtrundgang macht Winsen mit alten Stadtansichten und neuen Skizzen der umgestalteten Innenstadt erlebbar.

Winsen. Lust auf einen Stadtrundgang durch Winsen? Nö, weil „kennt man doch eh schon alles“. Von wegen: Der neue virtuelle Stadtrundgang hält auch für alteingesessene Winsener noch ein paar interessante Infos und vor allem Ausblicke auf die sanierte Innenstadt bereit.

„Winsen im Wandel“ heißt ein Slogan für das Großprojekt 2030. „Wir möchten mit diesem virtuellen Rundgang Interessierte mitnehmen auf eine kleine Zeitreise“, lädt Lena Stratmann von der Winsener Stadtverwaltung, mit Ines Bader zuständig für das Baustellenmarketing, ein. Wie es geht? Ganz einfach über QR-Codes oder die Homepage der Stadt.

Zeitreise im Comicstil

Die runden Bodenaufkleber in der Stadt fallen auf: „Komm´ mit uns auf eine virtuelle Winsen-Zeitreise“ weckt der Slogan Interesse. Mit Smartphones kann man den dort abgebildeten QR-Code einscannen und schon ploppt ein Fenster im Handydisplay auf, das die Stadtansicht exakt an dieser Stelle zeigt. Dazu gesellen sich bunte Dinos im Comicstil, die auf Neuheiten hinweisen wie zum Beispiel Stellen, an denen noch Bäume gepflanzt werden sollen.

Zusätzlich findet man auch alte Fotografien von Fassaden, die vor den aktuellen Gebäudefronten abgebildet sind, und Skizzen des zukünftigen Winsens. Garniert ist alles mit informativen Texten über alte Gebäude und kommende Gestaltungselemente.

Angebot für die ganze Familie

Der Standrundgänger wird über sein Smartphone von einem zum nächsten Punkt geleitet. Insgesamt gibt es neun dieser Bodenaufkleber mit QR-Codes in der Innenstadt. „Die Stadt hat sich schon immer verändert. Wir sind nur ein kleines Puzzelteil in dieser Veränderung“, weiß Lena Stratmann natürlich auch, dass wegen der Wanderbaustelle alles gerade recht „tumultig“ in der Stadt ist:

Hier ist was aufgerissen, da wird das neue Pflaster verlegt, und mitten drin ist ein Straßenteil abgesperrt. „Aber mit dem virtuellen Stadtrundgang kann man in Ruhe auch mal stehen bleiben und sich anschauen, wie es hier mal aussehen soll“, macht Lena Stratmann Lust auf einen Bummel. Der eignet sich wegen seiner modernen Form für die ganze Familie und ist für Einheimische ebenso interessant wie für Gäste.

Und wer nicht gehen mag, der kann einen virtuellen Spaziergang durchs Winsen gestern, heute und morgen auch vom Schreibtisch aus erleben: Den Link dazu findet man unter „Winsen 2030“ im Internet.

Von Kathrin Röhlke