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Beim Landesleistungsvergleich stellen sich 60 Wehren in Laßrönne dem Wertungsrichtern

Welche Wehren überzeugen die Wertungsrichter?

Harburg. Am 11. September findet in Laßrönne der Landesleistungsvergleich der Feuerwehren des Landes Niedersachsen statt. 60 Feuerwehren sind am Start.

Die Wehren werden sich auf dem Wettbewerbsplatz direkt an der Elbe dem Urteil des Wertungsrichterteams stellen. Sie kommen aus den Landkreisen Celle, Cuxhaven, Dannenberg, Emsland, Gifhorn, Göttingen, Grafschaft Bentheim, Hameln-Pyrmont, Harburg, Heidekreis, Helmstedt, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Northeim, Peine, Rotenburg/Wümme, Salzgitter, Schaumburg, Uelzen, Wolfenbüttel und der Region Hannover.

Wettbewerb musste
zweimal abgesagt werden

Qualifiziert hatten sich viele der Gruppen bereits 2019 bei den Regionalentscheiden. Aufgrund der Pandemie musste die Veranstaltung, die ursprünglich während des Deutschen Feuerwehrtages 2020 in Hannover stattfinden sollte, jedoch zweimal abgesagt werden.

Der Landkreis Harburg wird durch die Feuerwehren Garlstorf, Pattensen, Tönnhausen und Sahrendorf-Schätzendorf vertreten.

Ausbildungsstand
wird gefördert

Die Leistungsvergleiche in den niedersächsischen Feuerwehren sollen dazu dienen, den Ausbildungs- und Übungsdienst zu fördern. Sie bestehen auf Kreisebene aus drei, auf Bezirksebene aus vier und auf Landesebene aus fünf von den Gruppen zu absolvierenden Modulen. Sie müssen einen Löschangriff gemäß den Feuerwehrdienstvorschriften durchführen und eine Saugleitung fehlerfrei auf Zeit kuppeln.

Der Maschinist der Gruppe muss mit dem Einsatzfahrzeug eine Fahrübung absolvieren während die Atemschutzträger den sicheren Umgang mit dem Atemschutzgerät unter Beweis stellen sowie eine Belastungsübung durchlaufen müssen. Als fünftes Modul kommt auf dem Landesentscheid die sichere Bedienung des Digitalfunkgerätes und das Absetzen und Empfangen von Funksprüchen hinzu.

Ortsbrandmeisterin leitet
Organistions-Team

Die Organisation der Veranstaltung liegt in den bewährten Händen von Laßrönnes Ortsbrandmeisterin Manuela Spende und ihrem Team, die auf ihre Erfahrungen aus der Ausrichtung des Regionalentscheids für den Bezirk Lüneburg im Jahr 2019 zurückgreifen können. Der Veranstaltungsplatz direkt am Elbdeich wird bereits am 10. September für die angereisten Gruppen aus ganz Niedersachsen für eine Besichtigung zur Verfügung stehen. Für die Verpflegung der Gruppen am Sonnabend und Sonntag ist gesorgt; für die Unterbringung sind Plätze auf den umliegenden Campingplätzen reserviert. Am Sonntag startet der Leistungsvergleich bereits um 8 Uhr am Morgen. Für 16:30 Uhr ist die Siegerehrung geplant, zu der auch zahlreiche Ehrengäste – darunter der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius – erwartet werden.
Weitere Informationen stellt die Feuerwehr der Stadt Winsen auf ihrer Internetseite bereit. Unter http://www.ff-wl.de/aktuelles/landesentscheid/ können sich Interessierte über den aktuellen Planungsstand informieren.