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Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine nimmt auch in der Gemeinde Seevetal zu. Quelle: Stefan Puchner/dpa

Sporthalle Maschen wird übergangsweise zur Flüchtlingsunterkunft

Maschen. Der Zustrom an Flüchtlingen aus der Ukraine reißt nicht ab. In Absprache mit dem VfL Maschen ist es gelungen, die Sporthalle auf dem Vereinsgelände vorübergehend als Wohnraum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Seevetal.

In der Halle würden voraussichtlich in der Woche vom 10. Oktober an übergangsweise bis zu 70 geflüchtete Menschen untergebracht werden. Soweit möglich, sind die sportlichen Aktivitäten vorübergehend bereits auf andere Hallen in der Umgebung verteilt worden.

Johanniter betreuen
Flüchtlinge

Betreiber vor Ort werden die Johanniter sein, die sich um die Betreuung, Verpflegung und den täglichen Bedarf der geflüchteten Menschen kümmern. Die Sporthalle wird provisorisch eingerichtet, das Leben findet hier bei eingeschränkter Privatsphäre auf engstem Raum statt. Die Gemeinde bemüht sich weiterhin intensiv um das Erschließen weiterer Wohnmöglichkeiten für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen. Die Dauer der Unterbringung kann derzeit noch nicht benannt werden.

Dank an
Unterstützer

Die Gemeinde Seevetal bedankt sich schon jetzt sehr herzlich bei allen Unterstützern und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich vor Ort ein Bild von der neuen Unterkunft zu machen. Dafür gibt es am Dienstag, 4. Oktober, von 17 bis 19 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Sporthalle. Teilnehmen werden neben Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede auch ihre für die Flüchtlingsbetreuung zuständigen Mitarbeiterinnen sowie der Regionalvorstand der Johanniter, Alexander Knoop.

Wer Fragen oder Anregungen hat oder die ukrainischen Flüchtlinge in Maschen ehrenamtlich unterstützen möchte, wendet sich an die Sozialarbeiterin der Gemeinde Seevetal, Catharina Santos. Sie ist zu erreichen unter Telefon 04105 55-22 78 oder per Mail an .