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Großeinsatz für die Feuerwehr, auf der A7 war ein Sattelzug umgekippt. (Foto: Mathias Wille, Sprecher Feuerwehr)

Sattelzug kippt auf Autobahn bei Garlstorf um

Garlstorf. Aus bisher ungeklärter Ursache kam ein beladener Sattelzug in der Nacht zum Freitag auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte um.

Feuerwehr-Sprecher Mathias Wille: „In ersten Meldungen hieß es, dass der Fahrer eingeklemmt und das Fahrzeug in Brand geraten sein sollte. Die Rettungsleitstelle in Winsen alarmierte daher um 02:41 Uhr neben einem Rettungswagen und dem Notarzt auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Garlstorf und Egestorf.“

Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer bereits aus dem auf der Seite liegenden Sattelzug gerettet worden und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr unter Leitung von Garlstorfs stellvertretendem Ortsbrandmeister Eike Meyer leuchtete die Einsatzstelle aus und kontrollierte das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera auf Hitzeentwicklung. Parallel wurde der Laderaum des Kofferaufliegers geöffnet und die Ladung auf ggf. auslaufendes Gefahrgut kontrolliert.

Nachdem auch hier Entwarnung gegeben werden konnte, rückte die Feuerwehr nach einer knappen Stunde wieder ein. Die Autobahn 7 war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Es kam zu einem längeren Rückstau.

Das berichtet
die Polizei

Die Polizei berichtet zu dem Unfall: Aufmerksame Beamte der Autobahnpolizei Winsen bemerkten am Freitag, gegen 02:30 Uhr, einen langsam fahrenden Lkw mit Anhänger auf dem
Standstreifen der A7 in Höhe Toppenstedt in Richtung Hamburg. Der 36 Jahre alte Fahrer des Lkw lenkte diesen permanent gegen die rechte Leitplanke.

Die Beamten verlangsamten daraufhin den nachfolgenden Verkehr. Nachdem der Lkw dann plötzlich nach links über sämtliche Fahrspuren in Richtung Mittelschutzplanke fuhr lenkte er dann das Gespann wieder nach rechts und kippte dort in den Graben. Die Polizisten leisteten dem leichtverletzten Fahrer erste Hilfe.

Unfallursache ist ersten Ermittlungen zur Folge ein medizinischer Hintergrund. Der Lkw war mit Konfitüre beladen. Während der Unfallaufnahme war die A7 für etwa 1 Stunde voll gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.