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Das Wasser bleibt kalt in den Waschbecken. (Foto: jj)

Der Wasserhahn bleibt kalt

Winsen. Die Energielage ist kritisch, der Landkreis Harburg und die Kommunen haben sich deswegen auf Sparmaßnahmen bei Strom und Gas in den Verwaltungsgebäuden des Kreises und der Städte und Gemeinden geeinigt. Es ist aber nur ein erster Schritt.

Hier wird
gespart

  • In allen Verwaltungsgebäuden wird die Raumtemperatur auf 19 Grad abgesenkt. Die Raumtemperatur in Kitas und Krippen wird nicht abgesenkt, gleiches gilt für die Alten- und Pflegeheime des Kreises. Außerdem wird in allen Verwaltungsgebäuden auf Warmwasser in den Handwaschbecken verzichtet.
  • Für die Schulen und Sporthallen legen die Schulträger gemeinsam mit den Schulen individuelle Energiesparmaßnahmen fest:
  • Die Raumtemperatur wird in allen weiterführenden Schulen des Kreises auf 19 Grad abgesenkt und auf Warmwasser in den Handwaschbecken verzichtet.
  • Dies gilt ebenso für die Sporthallen des Landkreises, wo außerdem voraussichtlich ab Ende der Herbstferien kein Warmwasser mehr aus den Duschen fließen wird. In den Sporthallen des Landkreises wird die Temperatur auf 16 Grad abgesenkt. Um Schädigungen an der Bausubstanz durch erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung vorzubeugen, bleiben die Lüftungsanlagen in den Sporthallen in Betrieb.

Vor Ort werden von den Kommunen und der Kreisverwaltung außerdem individuelle Maßnahmen zur Energieeinsparung getroffen:

  • So werden die Büros in der Kreisverwaltung mit Ausnahme von Räumen, in denen auch außerhalb der gängigen Zeiten gearbeitet wird (zum Beispiel die Einsatzleitzentrale), nur noch in der Kernzeit von 7 bis 18 Uhr geheizt.
  • Aktuell wird außerdem geprüft, ob es möglich ist, Mitarbeitende der Kreisverwaltung für einen bestimmten Zeitraum in einem der Hauptgebäude zusammenzuziehen, um Außenstellen oder einzelne Gebäudetrakte nicht mehr heizen zu müssen. Überprüft werden ebenfalls sämtliche Heizungsanlagen, um eine möglichst effiziente Nutzung sicherzustellen.
  • Außerdem in den Fokus genommen werden die Einstellungen zur Beleuchtung der Wege und Aufenthaltsflächen an den weiterführenden Schulen und Schulzentren – sofern möglich soll die Beleuchtung künftig nur noch in notwendigen Bereichen und zeitlich begrenzt eingeschaltet bleiben.Mit den Maßnahmen soll nicht nur Energie gespart werden, sondern es sollen auch die immensen Kosten für Strom und Gas gesenkt werden.