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Die Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz.
Wieder nur der Bronzeplatz sprang für die Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz bei den Deutschen Meisterschaften heraus. Diesmal waren im Finale zu viele individuelle Fehler dabei. (Foto: Angelina Thranow)

Blau-Weiss Buchholz: Nur auf Augenhöhe reicht nicht

Sie waren angetreten, um nach mehreren 3. Plätzen endlich die Deutsche Vizemeisterschaft einzustreichen. Doch zu viele individuelle Fehler bedeuteten für die A-Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz jetzt wieder nur den Bronzerang.

Bremen/Buchholz. Die letzte Startnummer im Finale der besten Latein-Formationteams am späten Abend hat der Latein-A-Formation von Blau-Weiss Buchholz bei den Deutschen Meisterschaften in der Bremer Stadthalle nicht das notwendige Quäntchen Glück gebracht. Mit 30,5 Punkten mussten die acht Buchholzer Paare und ihre Trainerin Franziska Becker ihre Hoffnungen auf die Silbermedaille begraben.

Alter und neuer Meister wurde mit einem großen Abstand abermals und wenig überraschend das Team des Grün-Gold Clubs Bremen mit 34,6 Punkten vor den Paaren des Weltmeisterschafts-Dritten von der TSG Bremerhaven. Rang 4 belegten überraschend die acht Paare von Bundesliga-Aufsteiger TSG Bietigheim, die im Finale der Top-Teams auf respektable 28,1 Punkte kamen.
Blau-Weiss Buchholz war mit klarer Marschroute angetreten.

Neue Choreographie „Made to Love“

Die Silbermedaille sollte es werden –, und das wäre auch möglich gewesen, denn die neue Choreographie „Made to Love“ kam gut an bei den zwölf Wertungsrichtern sowie den knapp 3000 Zuschauern. Die junge Buchholzer Formation, die komplett neu zusammengestellt worden war, begeisterte zwar mit großer Energie und Leidenschaft, kam im entscheidenden Finale aber nicht fehlerfrei durch das anspruchsvolle Programm.

Die Teams vom Gastgeber Grün-Gold-Club Bremen Bremen mit „Emozioni“ und von der TSG Bremerhaven mit der Choreographie „Time Machine“ tanzten ebenso energiegeladen, aber ebenfalls mit kleinen Patzern. „Diese waren aber nicht so gravierend, um hier heute was zu drehen. Wir waren auf Augenhöhe, aber das war nicht genug, um an den beiden Spitzenteams vorbeizukommen“, sagte die Buchholzer Trainerin Franziska Becker.

Zu viele individuelle Patzer

„Wir hatten das im Vorfeld sehr treffend analysiert, und es bestätigte sich, dass wir im Grunde mit uns selbst kämpfen, ob wir das Ding hier auf die Fläche bringen oder nicht. Im Training hatten wir eine sehr gute Stabilität, aber im Turnier waren einfach zu viele individuelle Patzer drin. Trotzdem haben meine sehr motivierten Paare gezeigt, dass mit ihnen ganz vorne zu rechnen ist. Darauf können wir aufbauen für die bevorstehende Bundesliga-Saison.“ So die Trainerin weiter.

Das Buchholzer Team hat mit der neuen Choreographie die Lücke zu den beiden vorderen Teams im Vergleich zum vergangenen Jahr weiter schließen können und ist jetzt wieder ein klarer Angreifer auf den angestrebten 2. Platz. Der Umstand, dass die Formations-Weltmeisterschaft vorverlegt worden war, hat natürlich dazu geführt, dass die beiden vorderen Bremer Teams bereits ein großes Turnier hinter sich gebracht hatten.

1. Bundesliga

Start mit Heimturnier

Die Formations-Bundesliga-Saison in den lateinamerikanischen Tänzen mit insgesamt fünf Turnieren beginnt mit dem Heimwettkampf am Wochenende 14. und 15. Januar in der Buchholzer NordHeideHalle. Auch für alle weiteren norddeutschen Ligen mit den Nachwuchsteams geht die Saison dann in Buchholz los. Karten für das Turnier der 1. Bundesliga am Sonnabend, 14. Januar, gibt es im Vorverkauf über den Online-Anbieter Ticket IO. Mehr Informationen sowie den Ticketlink hält die Webseite von Blau-Weiss Buchholz unter www.blau-weiss-buchholz.de bereit.