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Buchholz: Dirk Hirsch vorzeitig als Erster Stadtrat wiedergewählt

Buchholz. Mit breiter Mehrheit hat der Rat Dirk Hirsch als Ersten Stadtrat wiedergewählt – ein gutes halbes Jahr vor Ablauf seiner ersten Amtszeit.

Der 44-Jährige hatte zum 01. August 2015 sein Amt in Buchholz angetreten – und wusste von Beginn an mit seinem Engagement für die Stadt zu überzeugen. Die Bilanz seiner ersten gut sieben Dienstjahre ist in der Tat beeindruckend.

Bezahlbaren Wohnraum gesichert

So hat Buchholz auf die Initiative Hirschs 2016 an der Südseite der Bahn 127 Wohnungen gekauft, die aus der Sozialbindung herauszufallen drohten und damit bezahlbaren Wohnraum gesichert. Unter Federführung des obersten Personalers ist die Verwaltung reformiert, deren Führung verschlankt und insgesamt effizienter geworden. Als Sozialdezernent hat Hirsch den Ausbau von Kindertagesstätten energisch vorangetrieben und auch hier neue Wege beschritten.

Gewerbebau wurde Kita

In Dibbersen ist so etwa ein ehemaliger Gewerbebau zur Kindertagesstätte umgebaut worden, im Gewerbegebiet Vaenser Heide II in der Brauerstraße entsteht gerade in einer ehemaligen Rehabilitationseinrichtung ein sechszügiger Kindergarten. Und trotz Corona, Ukraine Krieg und Energiekrise steht Buchholz unter Führung seines Finanzdezerneten heute finanziell solide da. Das alles und noch mehr „ist wesentlich der Kompetenz, dem Wissen und dem ausgeprägten strategischen Denken Hirschs zu verdanken“, betonte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse.

Ein Mann mit Kompetenz

Das Stadtoberhaupt hatte vor diesem Hintergrund gemäß des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes dem Rat vorgeschlagen, einvernehmlich von einer öffentlichen Ausschreibung abzusehen und Hirsch wiederzuwählen. Die Verdienste Hirschs für die Stadt wurden von niemanden im Rat ernsthaft bezweifelt. Selbst die Befürworter einer Ausschreibung, die gerne die Chance gewahrt hätten, den von Männern dominierten Verwaltungsvorstand um eine Frau zu bereichern, sahen das nicht anders.

Tenor: „Eine kompetentere Person zu finden, wird schwer.“ Das spiegelte sich in den beiden Wahlgängen: Gab es bei der geheimen Abstimmung zum Ausschreibungsverzicht noch elf Gegenstimmen, war die geheime Wiederwahl schließlich ein Selbstläufer: 27 der 34 anwesenden Ratsmitglieder votierten mit Ja, drei enthielten sich, nur vier sagten Nein. Hirsch trieb das Ergebnis ein Lächeln ins Gesicht: „Jetzt freue ich mich auf die nächsten acht Jahre.“