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Das Projektteam an der KVHS LK Harburg: Andrea Bartsch (links) und Sofia Berkova. (Foto: KVHS)

Erfolge im Berufsleben als Schlüssel der Integration

Winsen. LINA steht „Langfristige Integration – nachhaltige Arbeitsbegleitung für Geflüchtete“. Das Projekt läuft seit kurzem an der Kreisvolkshochschule im Landkreis Harburg.

Damit eine Integration gelingt, sind berufliche Erfolge wichtig. Wer im Berufsleben Selbstständigkeit und Zufriedenheit erlebt, fühlt sich eher angekommen. Dazu steigt die gesellschaftliche Akzeptanz von ‚Neubürgern‘ unter anderem mit deren Erwerbstätigkeit und finanzieller Unabhängigkeit von Transfergeldern.

Geflüchtete
beraten

Deshalb unterstützt die KVHS LK Harburg im Rahmen von LINA geflüchtete Menschen dabei, ihren Weg in eine langfristige berufliche Integration zu finden. Dabei soll jede/r Geflüchtete individuell und situationsabhängig beraten werden. Das Spektrum der Themen reicht von der Beratung zu Sprachkursen, zur beruflichen Orientierung, über die Begleitung im Bewerbungsprozess zu einer Arbeits-/ Ausbildungsstelle bis hin zur Unterstützung bei Irritationen am Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Um die Ratsuchenden bei weiteren Lebensthemen zu unterstützen, welche die berufliche Integration stören können, sind Verweise an andere beratende Institutionen, wie Sozialberatung, Schuldnerberatung, Beratung bei gesundheitlichen Problemen oder Beratung zur sozialen Teilhabe verbindlicher Bestandteil der Gespräche.

Volkshochschulen
arbeiten im Verbund

LINA ist ein Projekt, das im Verbund von mehreren Volkshochschulen durchgeführt wird. Neben der federführenden VHS Heidekreis gGmbH, sind die Volkhochschulen Region Lüneburg und Celle neben der KVHS LK Harburg Mitglieder im Verbund. Das Projekt LINA wird im Rahmen des Programms ‘WIR’ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF PLUS) gefördert.

Die KVHS LK Harburg berät an den Standorten Buchholz (Neue Straße 10), Maschen-Seevetal (Schulkamp 11a) und Winsen (St.-Barbara-Weg 1).

Interessierte Personen können per E-Mail Kontakt mit Andrea Bartsch () oder Sofia Berkova () aufnehmen und einen Beratungstermin vereinbaren.