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Entlang der Seeve gibt es viel Natur zu erleben. (Symbolbild: LK Harburg)

Wo liegen Seevetals Stärken und Schwächen an Flüssen und Seen – Befragung startet

Seevetal. Ein Spaziergang rund um den See im Maschener Moor, mit dem Rad entlang der Seeve Richtung Elbe fahren oder im Sommer Baden im Pulvermühlenteich. Dies ist nur eine kleine Auswahl von Ausflügen rund um Seevetals vielfältige Gewässerlandschaft. Aber was wollen die Bürgerinnen und Bürger? Vom 5. bis 18. Dezember führt die Gemeinde eine Online-Befragung zur Nutzung der Gewässer durch.

Viele Fragen
an Bürger

Wie häufig werden Seevetals Seen genutzt? Wie sind sie am besten zu erreichen? Werden sie vorrangig zum Baden, zum Angeln oder zur Naturbeobachtung besucht? Was kann man vor Ort verbessern? Und wären auch digitale Lösungen dafür denkbar? Dies ist eine kleine Auswahl der Fragen. Alle Interessierten sind eingeladen, bei dieser Umfrage mitzumachen.

Der Hintergrund

In den vergangenen Jahren hat der Umfang intensiver touristischer Nutzungen vor allem an den fünf großen Seen in Seevetal stark zugenommen, so dass vielerorts Belastungssituationen entstanden sind.

Die Gemeinde Seevetal möchte sich im Rahmen eines Gewässerentwicklungskonzepts nun eingehend mit dieser Thematik befassen. Es sollen Maßnahmen entwickelt werden, um Konflikte zu reduzieren und ein verträgliches Nebeneinander unterschiedlicher Ansprüche zu ermöglichen. Dazu sollen auch die Einwohnerinnen und Einwohner sowie alle mit den Gewässern vertrauten Personen eingebunden werden.

Auch Suche
nach Schwachstellen

Die Gemeinde möchte erfahren, wo Schwachstellen gesehen werden und Meinungen zu Lösungsansätzen einholen. „Je mehr Einschätzungen wir bekommen, umso besser! Wir hoffen auf rege Beteiligung und freuen uns über viele gute Ideen“, erläutert Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede.

Der Link zur Befragung ist auf der Internetseite der Gemeinde unter www.seevetal.de/gewaesser zu finden. Das Konzept wird mit Unterstützung der inspektour GmbH aus Hamburg erarbeitet und als Projekt der LEADER-Region „Achtern-Elbe-Diek“ mit EU-Mitteln gefördert. Den kommunalen Finanzierungsanteil teilen sich die Gemeinde Seevetal und der Landkreis Harburg.