Alle Ergebnisse aus dem Landkreis Harburg
Vorläufiges Endergebnisse LK Harburg für den Kreistag:


Bei den Wahlen zum Stadtrat Winsen hat sich die CDU als stärkste Kraft behauptet, die SPD legt leicht zu, die Grünen stärker.
Dr- Nils-Oliver Höppner, CDU-Winsen: „Wir sind stolz, dass wir unser Ergebnis gegen den Bundestrend halten konnten. Die Arbeit im Rat ist offenbar nicht so schlecht gewesen. Wir freuen uns, dass so viele neue Kollegen dabei sind, spannend. Wir hatten eine glückliche und lange Wahlparty.“


Wahlsonntag, 12. September
23.45 Uhr: Bei der Stadtratswahl in Winsen liegt die CDU mit 39,1 Prozent weit vorne bei 33 von 40 ausgezählten Wahllokalen, dahinter liefern sich SPD und Grüne einen Wahlkampf um Platz 2 mit 23 % SPD und 22,9% Grüne. Und so sieht das vorläufige Endergebnis für die Stadt Winsen aus:

Beim Kreistag sind jetzt 319 von 345 Wahllokalen ausgezählt. Und das sieht jetzt so aus


22.37 Uhr: Beim Kreistag für den Landkreis Harburg sind mittlerweile 285 von 345 Wahllokalen ausgezählt. Landrat Rainer Rempe (CDU) sagt zu diesem Zeitpunkt angesichts der realativ moderaten Verluste der CDU und der leichten Verluste der SPD: „Wir haben hier keinen Scholz-Effekt bei der SPD im Landkreis Harburg, aber auch die CDU liegt nicht im Bundestrend. Dass die Grünen stärker werden, habe ich erwartet. Die Menschen differenzieren, sie merken, was tun die Lokalpolitiker für meine Gemeinde, und das honorieren sie. Die sind einfach näher dran.“ Die AfD hat deutlich verloren, wohl auch durch die Abspaltungen, gerade im Landkreis Harburg wo mit Bernd Lucke ein der einstige Mitbegründer der AfD sitzt.

Svenja Stadler, SPD-Vorsitzende im Landkreis Harburg und MdB ist eigentlich ganz froh: „Klar, haben wir uns einen Scholz-Effekt erhofft, da hat uns ja auch motiviert. Aber wird sind bisher zufrieden, da werden ja noch einige Wahllokale im Kreis ausgezählt. Und wenn wir nach Neu Wulmstorf schauen, nach Seevetal oder in die Elbmarsch, da erzielen wir gute Ergebnisse. Und in Buchholz, das war nun wirklich knapp. Kommunalwahlen sind eben Personenwahlen, das ist was anderes als Bundestag, da entscheiden Menschen, die nah dran sind.“
CDU-Landeschef Bernd Althusmann haben gegen 23 Uhr am Telefon erwischt. Er hat seinen Wahlkreis im Landkreis Harburg – Seevetal, Neu Wulmstorf, Rosengarten

Lars Möhrke, Sprecher der Grünen im Landkreis Harburg freut sich über das gute Abschneiden. Ob die Themen IGS oder Atommüll-Endlager-Suche, mit solchen Themen hätten die Grünen unter anderem gepunktet.

22.21 Uhr: Bei der Stadtratswahl in Winsen liegt die Union bei 13 von 40 ausgezählten Wahllokalen klar vorne mit 38,9 Prozent, SPD 22,4, Grüne 23 Prozent, AfD 6,3, FDP 7,4 Prozent.

21.57 Uhr: Das Zittern hat ein Ende , Amtsinhaber Jan-Hendrik Röhse kann in Buchholz in die zweite Amtszeit gehen. Mit 50,1 Prozent setzte er sich gegen Frank Piwecki (SPD, 25,1%) ) und Grit Weiland (Buchholzer Liste, 24,8%) durch. Röhse musste vier Stunden bangen: „Erst die letzten beiden Briefwahllokale haben den Ausschlag gegeben. Da ist man dann doch ein bisschen kaputt. Das es so knapp wird, hätte ich nicht gedacht.“ Jetzt werde er wie bisher konstruktiv mit dem Rat arbeiten, gleich, wie die Sitzverteilung am Abend ausfällt.
21.10 Uhr: In Buchholz geht das Zittern noch weiter. Bürgermeister Röhse liegt bei 49,4 Prozent, es fehlen noch zwei Wahllokale, der Sozialdemokrat Piwecki und Grit Weiland von der Buchholzer Liste liefern sich um Platz 2 ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
20.45 Uhr: Beim Kreistag Harburg sind 150 von 345 Wahllokalen ausgezählt. Die CDU liegt bei knapp 33,9 Prozent, die SPD bei 22,2, die Grünen bei 19,5 und die FDP bei 7,4 Prozent. Die FWG kommt auf 6,6 Prozent, die AfD auf 5,5.

20.32 Uhr: In der Samtgemeinde Elbmarsch gehen Kathrin Bockey und Malte Jörn Krafft (Grüne) in die Stichwahl. Impressionen von Reporterin Marieke Henning



In Seevetal gehen Emily Weede (CDU) und Manfred Eerdmoed (SPD) bei der Bürgermeisterwahl in die Stichwahl
Lüneburg: Bei der Oberbürgermeisterwahl haben sich Claudia Kalisch (Grüne) und Heiko Meyer (parteilos) durchgesetzt, sie gehen am 26. September in die Stichwahl. (Ein kurzes Video aus Lüneburg gibt es hier, klick)

20.30 Uhr: Was für eine Zitterpartie in Buchholz. Amtsinhaber Röse liegt mit 49,5 Prozent klar vorne, noch müssen vier Wahllokale ausgezählt werden. Kommt er nicht über 50 Prozent plus eine Stimme, dann geht er mit Frank Piwecki (SPD) oder Grit Weiland (Buchholzer Liste), die mächtig aufgeholt hat, in die Stichwahl.
19.37 Uhr: In Buchholz sieht es so aus, dass Bürgermeister Röhse (CDU) mit 48,7 Prozent bei 30 von 39 Wahllokalen vorne liegt, aber jetzt mit Frank Piwecki von der SPD in die Stichwahl müsste. Eine Zitterpartie.
19.15 Uhr: Die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadlter (SPD) ist in Neu Wulmstorf und kann ihrem Parteifreund Tobias Handtke eigentlich schon gratulieren zur Bürgermeisterwahl.

Handtke: „Ich habe viel Zuspruch in den letzten Tagen erfahren, aber dass ich so bisher so deutlich vorne liege, nein, das hätte ich so nicht gedacht.“

Elbmarsch: Bei der Wahl zum Samtgemeindebürgermeister sieht es nach 21 von 22 Wahllokalen fest danach aus, dass Kathrin Bockey (SPD) und Malte Jörn Krafft (Grüne) in die Stichwahl gehen.
19 Uhr: In Seevetal sieht alles nach einer Stichwahl zwischen Emily Weede (CDU) und Manfred Eerdmoed (SPD) aus.
Update 17.17 Uhr: In Neu Wulmstorf liegt Tobias Handtke nach zwei von der SPD nach den ersten beiden Wahllokalen bei der Bürgermeisterwahl vorne mit 75 Prozent
In Seevetal liegt Emily Weede von der CDU nach zwei Wahllokalen in Front mit 40 Prozent.
In der Elbmarsch ist es Kathrin Bockey von der SPD mit knapp 35 Prozent, gefolgt vom Grünen Malte-Jörn Krafft.
ANFANG WAHL-TICKER
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LK Harburg. Sonntag entscheiden rund 215.000 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Harburg, wer im Kreistag und in den Räten sitzt, wer Bürgermeister/in wird oder in die Stichwahl am 26. September kommt.Im Wahl-Ticker lesen Sie am Sonntagabend nach 18 Uhr, dann schließen die Wahllokale, Zwischenresultate, Ergebnisse, Reaktionen und Bewertungen.
Wir wagen auch einen Blick über die Kreisgrenze nach Lüneburg. In der Hansestadt wird nach 30 Jahren ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Martahon-OB Ulrich Mädge, zugleich Städtetagspräsident, kann aus Altersgründen nicht mehr antreten.

Es gibt acht Bewerberinnen und Bewerber. Drei Frauen haben gute Chancen, aber auch ein Unabhängiger hat sich in Postion gebracht. Alle gehen in Lüneburg von einer Stichwahl aus.
Kampf ums Bürgermeisteramt im Landkreis Harburg
Grit Weiland tritt in Buchholz an
Ära Rolf Roth endet in der Elbmarsch