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Der designierte Vereinsvorstand „Trassenalarm“. Hintere Reihe v. l.: Christina Dohrmann, Fabian Flügge, Stefan Mundt und Jessica Mundt, vordere Reihe: Frank Drynda, Kerstin Behrends, Claus Hiller und Dr. Christian Behrends. (Foto: Gem. Seevetal)

„Trassenalarm“ kämpft künftig gegen neue ICE-Trasse

Seevetal. Künftig wird ein neuer Verein in Seevetal über die Aktionen gegen die geplante Neubaustrecke der Bahn informieren. Das wurde jetzt vor rund 500 besorgten Bürgern bei der vierten Veranstaltung der Gemeinde Seevetal bekannt. Beim Termin in der Burg Seevetal wurde über den aktuellen Stand einer geplanten ICE- und Güterverkehrstrasse mitten durch das Gemeindegebiet informiert.

Der Wissensdurst ist groß, dies wurde im Verlauf des Abends immer wieder deutlich. Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede betonte, dass eigentlich die Bahn dort hätte stehen müssen, um ihre Planungen zu vertreten.

Als einen ersten Erfolg der bisherigen Netzwerkarbeit sieht Emily Weede den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung: „Wir sind sehr froh darüber, dass sich die neue Landesregierung so klar für die bereits 2015 getroffene Alpha-E-Lösung positioniert hat. Hier sieht man, dass sich Überzeugungsarbeit mit guten Sachargumenten lohnt.“

Ehrenamtliche sorgen
für Info-Fluss

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte sich dann ein großer Kreis Ehrenamtlicher, die zukünftig die über 5.000 Menschen, die bereits Mitglied der Bürgerinitiative gegen die ICE-Trasse geworden sind, mit weiteren Informationen versorgen wollen. Stefan Mundt, Sprecher der Initiative, informierte darüber, dass in Kürze der Verein „Trassenalarm“ gegründet werde. Über diesen Verein werden dann zukünftig alle weiteren Aktivitäten organisiert. Die Internetseite www.trassenalarm.de wurde bereits freigeschaltet.

Zum Abschluss des Abends bedankten sich Emily Weede und Stefan Mundt für die große Unterstützung bei den bisherigen Aktivitäten. Zudem betonten beide, dass ein Erfolg nur im Schulterschluss und engen Austausch mit den benachbarten Kommunen und Initiativen erreicht werden könne.