Ireen Sheer unterzog sich vor einigen Wochen einer Nacken-OP. Nun verriet sie, wie dringend der Eingriff war. Quelle: Tristar Media/Getty Images

Ireen Sheer nach Krankenhaus-Aufenthalt: „Ohne OP wäre ich gelähmt“

Berlin. Anfang September wandte sich Schlagerlegende Ireen Sheer („Goodbye Mama“) vor einer OP in der Berliner Charité noch an ihre Fans, den Grund für ihren Krankenhaus­aufenthalt aber nannte sie nicht. Gegenüber „Bild“ sprach sie nun über die Details und verriet, wie dringend der Eingriff war.

Bei der Sängerin war demnach eine Verengung des Spinalkanals in der Halswirbelsäule diagnostiziert worden. „Mein Arzt sagte mir, ich müsse sofort operiert werden. Ohne eine OP würde ich ziemlich schnell im Rollstuhl landen und wäre gelähmt. Das war ein großer Schock“, berichtet die britische Sängerin.

Ireen Sheer: Nach der OP war die „Stimme weg“

Eine weitere Verengung des Spinalgangs hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Absterben wichtiger Nerven und zu Lähmungs­erscheinungen geführt. Der Eingriff unter Vollnarkose dauerte rund zwei Stunden – und hinterließ Spuren: „Als ich wach wurde, war meine Stimme weg. Das hat mich in Panik versetzt. Ich hatte Schüttelfrost, fühlte mich furchtbar schwach und konnte erst einmal zwei Tage nur liegen“, erklärt Ireen Sheer im „Bild“-Interview. Inzwischen habe sich ihre Stimme wieder normalisiert.

Seit über 60 Jahren ist Sheer eine feste Größe auf den deutschen Showbühnen. Einem größeren Publikum wurde die heute 72-Jährige unter anderem auch durch ihre Teilnahmen beim Grand Prix Eurovision de la Chanson (Eurovision Song Contest) bekannt. Für Luxemburg errang sie 1974 mit dem Titel „Bye Bye, I Love You“ Platz vier. Vier Jahre später landete sie für Deutschland mit „Feuer“ auf dem sechsten Platz.

RND/Teleschau