Wer seine Briefwahlunterlagen nicht abgeschickt hat, kann trotzdem noch wählen gehen. Quelle: Bernd Weißbrod/dpa

Briefwahlunterlagen nicht abgeschickt: So können Sie im Wahllokal wählen

Wer bei der Bundestagswahl per Briefwahl seine Stimme abgeben möchte, musste dazu die Unterlagen bis zum 24. September um 18 Uhr beantragen. Wer seine Briefwahlunterlagen persönlich bei der Gemeinde abholt, kann sie dort auch direkt ausfüllen und seine Stimme an Ort und Stelle abgeben.

Die ausgefüllten Unterlagen müssen bis zum Wahlsonntag um 18.00 Uhr bei der zuständigen Gemeinde eingehen. Doch per Post sollten Wählerinnen und Wähler mindestens zwei Tage Vorlauf einplanen. Was also, wenn die Briefwahlunterlagen noch nicht abgeschickt wurden?

Unterlagen für Briefwahl nicht abgeschickt – was tun?

Wer seine Briefwahlzettel noch nicht abgeschickt hat, kann trotzdem seine Stimme bei der Bundestagswahl abgeben. Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

Auf dem Brief der Briefwahlunterlagen ist eine Adresse abgedruckt. Sie können selbst den Brief in den Briefkasten der angegebenen Adresse einwerfen. Dies hat bis 18 Uhr am Wahlabend Zeit. Sie können alternativ in das Wahllokal gehen, das auf dem Wahlschein angegeben ist. Die Papiere zur Briefwahl müssen Sie nicht mitbringen. Allerdings sollten Sie Ihren Personalausweis mitnehmen.

Wer am Wahltag krank ist, kann unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls seine Stimme abgeben. Dies trifft auch auf alle zu, die wegen Corona in verordneter Quarantäne sitzen.

RND/scs