Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat sich mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zuversichtlich für einen Kohleausstieg bis 2030 gezeigt. Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Göring-Eckardt zuversichtlich: Kohleausstieg bis 2030 wird gelingen

Berlin. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat sich mit Blick auf den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zuversichtlich für einen Kohleausstieg bis 2030 gezeigt. „Der Kohleausstieg kann und – ich bin auch überzeugt – wird gelingen, wenn man diese Maßnahmen alle zusammenpackt“, sagte Göring-Eckardt am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“.

Sie nannte etwa einen „Klima-Check“ für alles, was die Regierung mache. Jedes Ministerium soll dabei seine Gesetzentwürfe auf die Einhaltung der Klimaziele prüfen. Zudem nannte sie das Aus des Verbrennermotors, bei dem man nun sehr viel früher dran sei, als man bisher dachte.

Kohleausstieg „idealerweise“ bis 2030

SPD, Grüne und FDP hatten am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Der Kohleausstieg soll demnach „idealerweise“ bis 2030 gelingen – und damit bis zu acht Jahre früher als bislang geplant. Laut Koalitionsvertrag soll das über einen massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und über den Bau moderner Gaskraftwerke gelingen.

„Das „idealerweise“ steht da, aber was eben dazu gekommen ist nach dem Sondierungspapier ist, dass wir unterlegt haben, wie es gehen soll“, so Göring-Eckardt in der ARD. Mit Blick auf den Koalitionsvertrag sagte sie: „Da ist schon sehr, sehr viel drin und sehr viel Grün.“

Auch mit Blick auf das 1,5-Grad-Ziel zeigte sich Göring-Eckardt am Donnerstag zuversichtlich: „Wir haben verschiedene Maßnahmen im Koalitionsvertrag, die am Ende dazu führen, dass wir den 1,5-Grad-Pfad tatsächlich beschreiten und dass das nicht eine Mogelei ist, sondern, dass wir jetzt die Maßnahmen haben“, sagte sie bei Radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.

RND/dpa