Russlands Präsident Wladimir Putin. Quelle: IMAGO/ITAR-TASS

Moskau und Kiew setzen Friedensverhandlungen aus

Berlin. Russland setzt seinen Krieg gegen die Ukraine fort. Täglich gibt es neue Berichte über Gefechte und Zerstörungen und mutmaßliche Kriegsverbrechen in ukrainischen Städten. Über humanitäre Korridore wird versucht, Menschen aus umkämpften Gebieten zu retten. Doch viele der Evakuierungsversuche scheitern. Die Behörden hatten zuletzt in verschiedenen Städten im Osten der Ukraine beklagt, wegen der Gefahr durch Beschuss keine Menschen in Sicherheit bringen zu können.

Mehr als sechs Millionen Menschen sind bisher aus der Ukraine in Richtung Westen geflohen. Die Lage ist immer wieder unübersichtlich, gesicherte Informationen, Bilder und Videos kommen nur spärlich an die Öffentlichkeit.

Krieg gegen die Ukraine: Verfolgen Sie hier die aktuellen Entwicklungen

Russland hatte nach monatelangem Truppenaufmarsch an den Grenzen zur Ukraine eine Offensive gestartet. Der Einmarsch löste weltweit Wut und Bestürzung aus.

In der ganzen Ukraine gibt es immer wieder Luftangriffe mit Raketen. Nachdem die russischen Truppen um Kiew abgezogen sind, konzentriert sich der russische Angriff vor allem auf den Süden und den Osten des Landes. Aber die Ukrainer und Ukrainerinnen wehren sich mit allen Mitteln gegen die Angriffe der Russen. Für ihren Mut bekommen die Menschen weltweit Solidarität und Unterstützung.

Ein Streitpunkt sind die Sanktionen gegen Russland. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schon lange ein Gas- und Ölembargo gegen Russland fordert, haben sich Deutschland und die EU bisher dagegen entschieden.

RND/fw/ka/ch/AP/dpa